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    KNETZGAU

    Knetzgau: Darum will Stefan Paulus Chef im Rathaus bleiben

    Seit 2008 ist Stefan Paulus Bürgermeister von Knetzgau. Seinen Chefsessel im Rathaus möchte er im März verteidigen. Foto: Christiane Reuther

    Knetzgaus amtierender Bürgermeister Stefan Paulus tritt bei der Kommunalwahl im kommenden März wieder an. Die Christliche Wählergemeinschaft Knetzgau (CWG) und die Knetzgauer SPD nominierten den 52-Jährigen bei einer Gegenstimme zu ihrem Kandidaten. 2008 hatte der Betriebswirt für CWG und SPD erstmals den Chefsessel im Rathaus erobert und diesen 2014 für das gleiche Bündnis erfolgreich verteidigt.

    Bei der Nominierungsveranstaltung am Dienstagabend im voll besetzten Siedlerheim informierten sich über 50 Bürgerinnen und Bürger über Ideen und Projekte, die Paulus in den kommenden sechs Jahren umsetzen möchte.

    Knetzgaus dritte Bürgermeisterin Susanne Haase-Leykam (CWG) und Edgar Wegner (SPD) hatten Paulus als Kandidaten vorgeschlagen und auf seine erfolgreiche Arbeit in den vergangenen zwölf Jahren verwiesen. Dazu zählten sie die Schulsanierung, der Bau der Seniorenheime, sowie die Städtebau- und Dorferneuerungsmaßnahmen.

    Bestens vernetzt

    Karl Weidenfelder aus Oberschwappach bezeichnete Paulus als einen vorbildlichen Bürgermeister, der soziale Themen umsetze, Visionen habe und bestens vernetzt sei. Paulus führte aus, dass er mit seiner Erfahrung, seinem Engagement und besten Kontakten auch weiterhin die Gemeinde Knetzgau nachhaltig und erfolgreich voranbringen werde. Dabei sehe er nicht nur die Pflichtaufgaben wie Straßensanierungen und die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung als wichtig. Wer ihn als Bürgermeister wolle, könne sich sicher sein, „dass ich mehr erreichen möchte. Knetzgau muss Vorbild und Zugpferd für unsere Region sein“, so Paulus. Beim Thema Main sei dies bereits deutlich spürbar mit der Planung des Main-Informationszentrums (MIZ). Ein weiteres Thema sei die Verbesserung im Pflegebereich. Hier möchte Paulus Tages- und Kurzzeitpflegeplätze in die Gemeinde holen und die ärztliche Versorgung sichern und ausbauen. Dafür würden sich Chancen bieten bei der Sanierung des Rathausumfeldes, auf dem sich Paulus Wohnungen, eine Arztpraxis oder ein Eiscafé vorstellen kann.

    Zum Thema Wohnen bemerkte Paulus, dass er sich mit dem gesamte Gemeinderat einig sei, dass hier flächensparender agiert und neue Wohnmodelle geschaffen werden müssen. „Jung und alt unter einem Dach“, so sein Credo. Weiterhin sprach Paulus die Dorferneuerung in Zell, Hainert und Unterschwappach an sowie die Fortsetzung der Sanierung „Schwarzer Adler“ in Westheim und den Neubau einer KiTa in Knetzgau.

    Den geplanten Skaterpark und das Mehrgenerationenhaus bezeichnete der Bürgermeister ebenfalls als Pflichtaufgabe. Paulus möchte weiterhin die Bürger bei allen Projekten mit einbinden. Dies funktioniere bereits gut, sowohl beim Bündnis für Familien und Senioren als auch bei den Planungen für verschiedene Maßnahmen, wie die Umgestaltung des Schlossparks in Oberschwappach oder die Realisierung der Skateranlage in Knetzgau. Dafür dankte er allen Mitstreitern aus der Bevölkerung, dem Gemeinderat, sowie der CWG und SPD, ohne deren Unterstützung viele Projekte nicht realisierbar wären.

    Dorfgemeinschaft fördern

    Paulus will zudem das Engagement der Bevölkerung weiter ausbauen. Dafür will er ein eigenes Förderprogramm in Aussicht stellen mit folgendem Inhalt: Projekte aus den Dorfgemeinschaften und Vereinen werden von der Gemeinde gefördert, wenn sie dem Zusammenhalt im Dorf, dem Umweltschutz und dem Miteinander von Jung und Alt dienen.

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