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    KNETZGAU

    Knetzgau: Wie das tägliche Leben zu einem Fest wird

    Neben der neuen Gemeindeassistentin Theresa Schwab (links) wurden sieben neue Ministranten (vordere Reihe) in den Dienst am Altar in der Kirche in Knetzgau eingeführt. Mit den neuen und älteren „Minis” freuen sich Pfarrer Michael Weck und Gemeindereferentin Ilse Waldenmeier (rechts). Foto: Christiane Reuther

    Einen etwas anderen Gottesdienst zum Auftakt des Pfarrfestes feierten die Gläubigen am Sonntag in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Knetzgau. Zum einen wurde Theresa Schwab als neue Gemeindeassistentin eingeführt. Zum anderen hatten sich sieben neue Ministranten, sechs Mädchen und ein Junge, bereit erklärt, den Dienst am Altar zu übernehmen.

    Erfreulich bezeichnete es Pfarrer Michael Weck, dass sich von 25 Kommunionkindern sieben bereit erklärten, zukünftig den Ministrantendienst auszuüben. Für ihren Einsatz segnete Pfarrer Weck die Kreuze, die als äußeres Zeichen für den Dienst stehen und daran erinnern, dass die neuen Ministranten zu Jesus Christus gehören. Die älteren Ministranten, die die jüngeren in ihren Dienst einführten, überreichten anschießend auch die Kreuze.

    Pfarrer Michael Weck freute sich zudem, mit Theresa Schwab eine neue Gemeindeassistentin in der Pfarreiengemeinschaft Knetzgau einführen zu dürfen. Nach dem Weggang von Pastoralreferent Volker Krieger im Juli sei es nicht sicher gewesen, ob die Stelle neu besetzt würde. Gemeinsam mit Gemeindereferentin Ilse Waldenmeier überreichte der Pfarrer ein Willkommenspräsent an die neue Mitarbeiterin und Kollegin.

    Theresa Schwab gab ihrer Freude Ausdruck, in Knetzgau sein zu dürfen und das Pfarreileben mit zu gestalten, um es zu einem Fest werden zu lassen. Grundstein für ihre Arbeit in der Kirche sei die Tätigkeit als Ministrantin in ihrer Heimatgemeinde im Landkreis Würzburg gewesen. Diese übte sie neun Jahre aus. In den kommenden zwei Jahren wird Schwab in der Pfarreiengemeinschaft Knetzgau, zu der die Kirchengemeinden Westheim, Hainert, Zell am Ebersberg, Ober- und Unterschwappach und Wohnau zählen, die letzte Phase ihrer Ausbildung zur Gemeindereferentin durchlaufen.

    Jede Menge Engagement

    In ihrer Freizeit engagiert sich Schwab beim Roten Kreuz, hauptsächlich als Mitglied der Wasserwacht. Hier könne sie notleidenden Menschen helfen und betreibe in gewisser Weise „Seelsorge der anderen Art“. Wenn die Gemeindeassistentin gerade nicht im Dienst der Nächsten unterwegs ist, malt und bastelt sie sehr gerne. Kochen gehöre ebenfalls zu ihren großen Leidenschaften.

    Mit großer Freude blicke sie ihrer Zeit in der Pfarreiengemeinschaft Knetzgau entgegen. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Religionsunterricht in der Grund- und Mittelschule. Momentan sei sie dabei, an ihrem neuen Wirkungsort anzukommen und in verschiedene gemeindliche Bereiche hinein zu schnuppern.

    Theresa Schwab wurde 1994 in Würzburg geboren und wuchs in Leinach auf. Nach dem Abitur, das sie am Würzburger Wirsberg-Gymnasium ablegte, absolvierte die 24-Jährige ein Freiwilliges Soziales Jahr im „Café Perspektive“ in Würzburg. Anschließend studierte sie von 2014 bis 2018 Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt.

    Zuletzt war Theresa Schwab – seit September – als Gemeindeassistentin im Berufspraktischen Jahr in der Pfarreiengemeinschaft „Ochsenfurt St. Andreas mit St. Burkard, St. Thekla, Kleinochsenfurt und Maria Schnee“ tätig.

    Theresa Schwab wurde als neue Gemeindeassistentin in Knetzgau eingeführt. Foto: Christiane Reuther

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