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    KNETZGAU

    Knetzgauer Müllsammler machen große „Ausbeute“

    Sie hielten bis zum Schluss durch: Die fleißigen Müllsammler in der Gemeinde Knetzgau. Foto: Thomas Zettelmeier

    Mit 38 Personen war die Müllsammelaktion „Rama Dama“ des Bündnisses für Familien und Senioren in Knetzgau am vergangenen Freitag so gut besucht wie noch nie, teilt die Gemeinde in einer Pressemitteilung mit.

    Die Sammler hatten sich um 15 Uhr am Alten Rathaus in Knetzgau getroffen. Dort wurden die Gruppen eingeteilt und mit Müllzwicker ausgestattet, die ihnen die Autobahnmeisterei Knetzgau zur Verfügung stellte. Im Anschluss ging es auch direkt an die Arbeit. Durch die vielen Helferinnen und Helfer konnten mehr Gebiete entmüllt werden als ursprünglich geplant.

    Wer weiß, was Plogging ist?

    Da die Aktion zeitgleich zum Weltwassertag stattfand, wurde auch entlang des Mains der Müll gesammelt, heißt es in der Pressemitteilung. Es waren Gruppen an den Straßen Richtung Haßfurt, Hainert und Sand sowie je eine Gruppe im Neubaugebiet, im Gewerbegebiet, im Dülbig und im Mainumfeld unterwegs. Drei Läufer der Zabelstein Runners aus Westheim nahmen ebenfalls an der Aktion teil. Sie machten „Plogging“ – das ist ein neuer Lauftrend, bei dem man beim Joggen den Müll am Wegrand einsammelt.

    Die Ausbeute sei beachtlich gewesen, heißt es: Eine komplette Ladefläche eines Pritschenanhängers sei zum Ende der Aktion um 17 Uhr komplett mit Müll bedeckt gewesen. Als Dankeschön gab es zum Abschluss eine Brotzeit für alle Helfer, unter denen sich viele Kinder und Jugendliche befanden. Die jungen Müllsammler hätten sich aber gewundert, warum die Erwachsenen überhaupt so viel Müll in die Natur werfen und gelernt, wie wichtig es ist, eben diese Natur sauber zu halten und zu schützen.

    Bearbeitet von Martin Sage

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