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    Ottendorf

    Kommt die Geschwindigkeitsreduzierung bei Ottendorf?

    Die Vertreter der verantwortlichen Institutionen: (von links) Dienststellenleiter Polizeirat Daniel Seeburg, Polzeihauptkommissar Stefan Scherrer, Bürgermeister Peter Kraus, Staatssekretär Gerhard Eck, Dr. Michael Fuchs, Mathias Ullrich, Baudirektor Manfred Rott, Matthias Weidmann, Landrat Wilhelm Schneider und stellvertretende Bürgermeisterin Doris Scheller-Gräf.
    Die Vertreter der verantwortlichen Institutionen: (von links) Dienststellenleiter Polizeirat Daniel Seeburg, Polzeihauptkommissar Stefan Scherrer, Bürgermeister Peter Kraus, Staatssekretär Gerhard Eck, Dr. Michael Fuchs, Mathias Ullrich, Baudirektor Manfred Rott, Matthias Weidmann, Landrat Wilhelm Schneider und stellvertretende Bürgermeisterin Doris Scheller-Gräf. Foto: Elke Englert

    Ende des vergangenen Jahres stellte die Gemeinde Gädheim den schriftlichen Antrag bei der Verkehrsbehörde, dass für den Bereich zwischen der Ortseinfahrt Ottendorf und der Gemarkungsgrenze Gäheim/Forst eine generelle Geschwindigkeitsreduzierung auf 80 km/h eingeführt wird. Hintergrund ist zum einen Lärmschutz der Bevölkerung, aber auch die hohe Anzahl an Ein- und Ausfahrten auf die ehemalige B26. Zur Verdeutlichung des Antrages wurden 60 Unterschriften beigelegt. Nachdem das Schreiben in Kopie auch an Staatssekretär Gerhard Eck ging, machte sich dieser am vergangenen Donnerstag ein Bild vor Ort.

    Diesen Termin nahmen Gemeinderäte und Bürger aus den Ortsteilen wahr, um per Bus die Problemzonen abzufahren. Bürgermeister Peter Kraus wies zu allererst auf die Ein- und Ausfahrt Ottendorf hin. Nicht nur hier bestehen oft brenzlige Situationen wegen zu hoher Geschwindigkeit der Autofahrer.

    Autos biegen widerrechtlich ab

    Ebenso riskant sind die Einfahrten zum Wertstoffhof und die neue Ein- und Ausfahrt in Gädheim. Von Schweinfurt kommend biegen hier widerrechtlich Autos ab, weil sie die erste Einfahrt verpassten, obwohl ein Schild darauf hinweise. Dies sei ein gefährliches Manöver, so der Bürgermeister. Bis zur Autobahnbrücke sind teils landwirtschaftliche Wege, unter anderem die Straße zur Biogasanlage, bevor es in den Landkreis Schweinfurt mit der Zufahrt nach Forst geht.

    Den Ausführungen bei den betroffen Stellen verfolgten mit großem Interesse nicht nur Staatssekretär Gerhard Eck, sondern auch Dr. Michael Fuchs (Staatliches Bauamt Schweinfurt), Dienststellenleiter Polizeirat Daniel Seeburg und Polizeihauptkommissar Stefan Scherrer (Polizeiinspektion Haßfurt),Mathias Ullrich (Straßenverkehrsbehörde Landratsamt Haßberge), Baudirektor Manfred Rott (Staatliches Bauamt Schweinfurt), Matthias Weidmann (Bauamt/Straßenverkehr VG Theres), Landrat Wilhelm Schneider sowie stellvertretende Bürgermeisterin Doris Scheller-Gräf.

    Verantwortliche sollen sich intensiv Gedanke machen

    Nach den Ortseinsichten mit der Ankunft wieder in Ottendorf, wies Staatssekretär Eck darauf hin, dass ihm wohl bewusst sei, wie gefährlich die Strecke sei. So sei es nicht nur darüber zu reden, sondern Entscheidungen treffen. Alle, die Verantwortung haben, sollten sich intensive Gedanken machen. Allerdings bestehe die Gefahr, dass andere Gemeinden folgen. Er bat um Zeit, um gemeinschaftlich daran zu arbeiten und die richtige Lösung zu finden.

    Den Worten schlossen sich Dr. Michael Fuchs und Landrat Wilhelm Schneider an. Dieser betonte, dass das Thema ernst genommen werde. Es dürfte aber kein "Schnellschuss" folgen, sondern ein zeitnahes Kümmern. Eine Möglichkeit wäre die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 80 km/h, eventuell in Teilbereichen. Festgestellt wurde, die gefährlichen Situationen würden nicht entstehen, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer der Regel entsprechend verhielten. So könnte es auch ohne Tempolimit funktionieren.

    Bürgermeister Peter Kraus zeigte sich am Ende erleichtert, dass das Problem von den Verantwortlichen ernstgenommen wird. Dabei hofft er auf eine optimale Lösung.

    Bei der Ein- und Ausfahrt von Ottendorf entstehen oft brenzlige Situationen durch zu schnelles Fahren auf der Staatsstraße 2447. Für die Gemeinde wäre hier 80 km/h eine optimale Lösung, um Unfälle zu vermeiden.
    Bei der Ein- und Ausfahrt von Ottendorf entstehen oft brenzlige Situationen durch zu schnelles Fahren auf der Staatsstraße 2447. Für die Gemeinde wäre hier 80 km/h eine optimale Lösung, um Unfälle zu vermeiden. Foto: Elke Englert
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