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    HAßFURT

    Kultur in Haßfurt: Der Maddin kommt, die Wonderfrolleins auch

    Bürgermeister Günther Werner, Petra Zirkler vom Kulturamt Haßfurt live und Silke Brochloß-Gerner, Leiterin Kultur und Tourismus (von rechts), stellten das Kulturprogramm für das erste Halbjahr 2020 vor. Foto: Ulrike Langer

    „Als Mittelzentrum ist es für uns nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine große Freude, den Bürgern unserer Stadt und darüber hinaus ein Kulturprogramm anzubieten, das seinen Namen verdient“, sagte Bürgermeister Günther Werner bei der Vorstellung des neuen Kulturheftes für das kommende erste halbe Jahr. „Unser Kulturamt hat sich durch sein vielfältiges Angebot einen hervorragenden Ruf erworben und ich freue mich, dass auch 2020 viele unterschiedliche und teils berühmte Künstler nach Haßfurt kommen.“

    2019 bereits 15 300 Besucher

    Petra Zirkler hat für die Monate Januar bis August 2020 ein anspruchsvolles Programm für nahezu jede Interessen- und Altersgruppe getreu dem Motto „Vielfalt macht Programm“ zusammengestellt. „Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Haßfurt sowohl für die Bewohner als auch für Besucher mit einer bunten Mischung an Kulturveranstaltungen zu bereichern. Dass die Resonanz auf unsrer Kulturprogramm weit über den Grenzen des Landkreises hinausgeht, zeigt, dass wir viele Menschen ansprechen.“ Auch für Silke Brochloß-Gerner, Leiterin Kultur und Tourismus, steht fest: „Liebhaber von Kultur, Musik, Kabarett Comedy können sich in dem Programm wiederfinden.“ Wie Zirkler mitteilte, hatten 2018 rund 14 000 Besucher und in diesem Jahr bisher rund 15 300 Besucher die Veranstaltungen besucht. Wobei viele Gäste auch wegen der besonderen Atmosphäre regelmäßig in die Rathaushalle oder die Stadthalle kommen.

    Damit sich Haßfurt in der Kulturlandschaft hervorhebt, hat Petra Zirkler neue Kabarettisten und Comedians eingeladen.

    Bekannte Kabarettisten

    Darunter befinden sich nicht nur Klaus Karl-Kraus, Michael A. Tomis, Werner Koczwara und weitere, sondern auch so berühmte Künstler wie Maddin Schneider und Rüdiger Hoffmann. Die beiden Letztgenannten sind in der weiteren Region bisher nicht aufgetreten, so dass sich das Publikum auf exklusive Abende freuen darf. „Wir haben ja nicht nur kleinformatige Angebote im Programm, sondern holen immer wieder große Namen nach Haßfurt“, so Silke Brochloß-Gerner. Ohne das Budget der Stadt wären weder das qualitativ hochwertige Programm noch die moderaten Eintrittspreise möglich“, ergänzte Petra Zirkler. Sie verwies auch darauf, dass die Rathaushalle eine richtige Kleinkunstbühne sei, auf der vor allem Kabarettisten „klein“ anfangen können, die später dann einmal „groß“ herauskommen.

    Einmalig in der gesamten Region ist die Reihe „Jazz mal anders“, die mit zwei Konzerten, feat. Klaus Graf (Saxophon) und Silvia Droste (Gesang), weitergeführt wird. Herauszuheben ist auch die A-Cappella-Pop Show von ONAIR unter dem Titel „Vocal Legends“. Die Formation hat erst im Mai dieses Jahres den Hauptpreis „Grand Prix“ des weltweit größten A-Cappella-Festivals in Moskau erhalten. Ein Höhepunkt wird auch der Auftritt von Zydeco Annie & Swamp cats feat. Heat Oncale, die heuer ihr 15-jähriges Jubiläumsprogramm spielen und mit Cajun- und Zydecomusik Louisianas begeistern werden.

    Reisen und Kulturtage

    Neben einem vielseitigen Musikangebot, darunter erstmals Bands wie Mundox, Soul7even und Late Night, wurden für das treue Multivisions- Publikum Vorträge über Kanaren, Korsika und Masuren gebucht.

    Im Rahmen der unterfränkischen Kulturtage werden bei der beliebten Reihe „abend.licht“ vom 25. bis 27. Juni „The Wonderfrolleins“, „Starfish“ und „Rickbop & The Hurricanes“ auftreten. Ein Highlight ist am 4. Juli der Kabarett- und Comedy Abend mit Sebastian Reich & Amanda, Wolfgang Krebs, Birgit Süß und Heidi Friedrich auf dem Kirchplatz in Haßfurt.

    Am 8. und 9. August schließlich stimmt dann das 5. Marktplatzfest mit Suzan Baker & Dennis Lüddicke, Generations, Hartbeat und der Monkeyman band auf die Sommerpause ein.

    Das neue Kulturheft liegt bereits aus und kann im Internet unter www.kulturamt-hassfurt.de eingesehen werden.

    Zwischen Frankfurt und Leipzig: Martin Schneider, viel besser bekannt als „Maddin“, kommt am Samstag, 8. Februar, nach Haßfurt. Foto: Andreas Sietz

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