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    RÜGHEIM

    Leaving the „living room“

    Tina Lorz (links), Leiterin der offenen Ganztagsschule „living room”, und ihre Stellvertreterin Christine Kettler-Pohl wurden am Freitagnachmittag in der Kirche von Rügheim verabschiedet. Foto: Christiane Reuther

    „Eine Ära ist vorbei – Tina Lorz sagt nun goodbye“, erklang es am Freitagnachmittag in der Kirche von Rügheim. Die erfahrene Diplom-Pädagogin wurde nach fast elf Jahren als Leiterin der Offenen Ganztagsschule „living room“ am Schulzentrum in Haßfurt verabschiedet und mit ihr die stellvertretende Leiterin und langjährige Mitarbeiterin Christine Kettler-Pohl.

    Wertschätzende Worte für beide Pädagoginnen standen im Mittelpunkt der Feier, die durch musikalische Einlagen bereichert wurde. Lob gab es zunächst durch den evangelischen Dekan Jürgen Blechschmidt, der gemeinsam mit seinem katholischen Amtsbruder Stefan Gessner den Abschied der beiden Frauen unter den Segen Gottes stellte.

    Sowohl die beiden Dekane als auch Landrat Wilhelm Schneider bedauerten den Weggang der beiden Frauen. Schneider dankte für das Engagement und die offene Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Schulzentrum. Er verwies auf die Anfänge der offenen Ganztagsschule, die im Jahr 1998 als ökumenisches Schüler-Café gegründet worden war. Aus provisorischen Anfängen entwickelte sich die heutige offene Ganztagsschule unter Trägerschaft beider Kirchen, die Schülern einen Mittagstisch, Hausaufgabenbetreuung, Freizeitangebote sowie Wissensvermittlung und Persönlichkeitsbildung bietet.

    Aufgrund von Platzmangel erfolgten 2008 der Umzug in das neue Ganztagsgebäude „Silberfisch“ und die Umbenennung in „living-Room“. An dessen Erfolgsgeschichte waren sowohl Tina Lorz als auch Christine Kettler-Pohl maßgeblich beteiligt, so Landrat Schneider.

    Tina Lorz war über zehn Jahre am Schulzentrum tätig. Sie übernahm 2009 voller Tatkraft die Leitung der Offenen Ganztagsschule. In dieser Zeit wurde das Angebot für die Schüler erweitert und stetig ausgebaut. Ideenreichtum und Organisationsstärke der Pädagogin bezeichnete Schneider als Bereicherung für die Lenkungsgruppe. Für die weitere berufliche Zukunft wünschte Schneider der scheidenden Leiterin, die auch eine Zusatzausbildung „Supervision-Coaching“ absolviert hatte, alles Gute.

    Auch der Stellvertreterin Christine Kettler-Pohl dankte der Landrat für ihr Engagement und die offene Zusammenarbeit. Kettler-Pohl war seit September 2007 im Ökumenischen Schüler-Café und anschließend im Silberfisch tätig. Mit ihren vielfältigen Fähigkeiten habe die scheidende Pädagogin die Leitung in allen Bereichen unterstützt. Christine Kettler-Pohl hat sich für die schulische Laufbahn als Religionspädagogin entschieden.

    Mit einem „Korb der Wertschätzung“ dankte Jürgen Engel vom Schulreferat der Diözese Würzburg Tina Lorz für ihre anspruchsvolle Arbeit. Bei der anschließenden Begegnung im Martin-Luther-Haus verabschiedete sich die Steuerungsgruppe der offenen Ganztagsschule bei den beiden Pädagoginnen. (cr)

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