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    BREITBRUNN

    Lisa Erlwein einstimmig zur neuen Beisitzerin gewählt

    Lisa Erlwein wurde in einer Nachwahl einstimmig zur neuen Beisitzerin in die KJR-Vorstandschaft gewählt. Mit ihr freuen sich Vorsitzender Daniel Fischer (links) und Stellvertretender Vorsitzender Thomas Wagenhäuser. Foto: Christian Licha

    Als starke Gemeinschaft bezeichnete Landrat Wilhelm Schneider den Kreisjugendring Haßberge (KJR) in seinem Grußwort bei der Herbstvollversammlung in Breitbrunn. Besonders hob Schneider die Verdienste des kürzlich verstorbenen Armin Kudella hervor, der von 1948 bis 1988 als Geschäftsführer des KJR vieles bewirkte. So habe Kudella zum Beispiel auch die deutsch-französische Freundschaft gepflegt und damit die Basis für die Partnerschaft des Landkreises mit den Franzosen geschaffen.

    Neben der Bezirksvorsitzenden Jennifer Wolpensinger begrüßte auch Bürgermeisterin Gertrud Bühl die Delegierten der Jugendverbände und stellte stolz heraus, dass Breitbrunn mit einem Durchschnittsalter von 41,5 Jahren die jüngste Gemeinde im Landkreis sei. Die Arbeitsplanung und den Haushaltsplan für 2020 stellte Frank Kupfer-Mauder in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer des KJR vor. Das Haushaltvolumen beträgt insgesamt rund 147 000 Euro, wovon der Globalkostenzuschuss des Landkreises rund 96 000 Euro beträgt. Als einer der Höhepunkte, die im kommenden Jahr stattfinden, nannte Kupfer-Mauder die neunte Ausgabe der Spieletage, die vom 26. bis 29. März in Hofheim stattfinden werden.

    Einstimmig gewählt als Beisitzerin wurde Lisa Erlwein aus Schweinfurt. Da dieser Posten vakant war, wurde die Nachwahl notwendig. Die 32-Jährige, die in der Christlichen Jugendarbeit bei der Evangelischen Freikirche in Haßfurt tätig ist, kann sich nun rund ein halbes Jahr mit diesem Amt vertraut machen, bis im kommenden Frühjahr wieder reguläre Neuwahlen stattfinden. Vorsitzender Daniel Fischer freute sich, dass sich immer wieder Verbände bei den Versammlungen vorstellen und damit auch Impulse und Anregungen für andere Gruppierungen geben. Dieses Mal stellte Kreisjugendwart Johannes Krines die Jugendfeuerwehr der Versammlung vor. In 41 Jugendfeuerwehren sind zur Zeit 521 Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren im Landkreis organisiert. Davon finden jährlich um die 100 Ehrenamtliche den Weg zur den Aktiven ihrer heimischen Feuerwehr. Gleichzeitig liegt die Nachwuchsgewinnung jedes Jahr etwas höher als die Zahl der Ausscheidenden, so dass sich die Mitgliederzahl auf einem nahezu konstanten Level bewegt, erklärte Krines. Mit Action Days und Wissenstests werden die Jugendlichen gefordert, ihr Feuerwehrwissen einzubringen. Natürlich dürfe auch der Spaß und die Stärkung der Gemeinschaft nicht zu kurz kommen, betonte der Kreisjugendwart. Mit jährlichen Ausflügen in Freizeitparks, der Blaulichtdisco in Unterpreppach und Orientierungsfahrten durch den Landkreis werde das Miteinander gefördert. Höhepunkt des Jahres ist im August jedes Jahres das Zeltlager in Sulzbach bei Hofheim, bei dem rund 200 Teilnehmer fünf Tage gemeinsam verbringen. Auch die Abnahme der Jugendflamme findet hierbei statt.

    „Feiern mit Zukunft – Nachhaltigkeit bei Schul- und Vereinsfesten“, eine unter diesem Titel erschienene Broschüre stellte Regina Derleth vom Umweltbildungszentrum Oberschleichach (UBiZ) vor. Zahlreiche Tipps zur Abfallvermeidung, Energieeinsparung und Lärmschutz sollen den verantwortlichen helfen, ihre Feste optimal zu organisieren.

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