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    HAßFURT

    Mehr Geld für das Mehrgenerationenaus in Haßfurt

    Zusammenkommen und voneinander lernen: Die Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar findet, dass Mehrgenerationenhäuser wie das in Haßfurt gute Arbeit leisten. Foto: René Ruprecht/MGH

    Der Zuschuss, den die Mehrgenerationenhäuser (MGH) vom Bund erhalten, soll erhöht werden. Das geht aus einer Pressemitteilung aus dem Büro der Bundestagsabgeordneten Sabine Dittmar (SPD) hervor.

    Der Beschluss dazu sei in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses gefallen, heißt es dort. So soll der Zuschuss für die 540 Einrichtungen, die es in diesem Bereich in Deutschland gibt, um 5,45 Millionen Euro im Jahr erhöht werden. Das bedeutet jährlich 10 000 Euro mehr für jedes einzelne MGH. „In den Mehrgenerationenhäusern wird hervorragende und erfolgreiche Arbeit geleistet“, wird Dittmar in der Pressemitteilung zitiert.

    Vielfältig und abwechslungsreich

    Die Abgeordnete stellt den Einrichtungen in ihrem Wahlkreis ein gutes Zeugnis aus. Das Angebot in Haßfurt, Bad Kissingen, Bad Königshofen, Schweinfurt oder Schwebheim sei „vielfältig, abwechslungsreich und richtig gut organisiert“. So hätten sich die Mehrgenerationenhäuser zu „unverzichtbaren Bestandteilen für das soziale Für- und Miteinander in den Kommunen“ entwickelt. Steigende Besucherzahlen sprächen eine klare Sprache.

    Gerade in Zeiten, in denen die Menschen immer älter und oft auch einsamer werden, leisteten Mehrgenerationenhäuser einen wichtigen Beitrag als Treffpunkt für alle, die sich engagieren wollen. „Jung und Alt können sich hier begegnen, voneinander lernen, aktiv sein und sich für die Gemeinschaft vor Ort stark machen.“

    Deswegen sei es wichtig, die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser auch mittelfristig auf sichere Füße zu stellen.

    Zusätzlich könnten die Mehrgenerationenhäuser von einem weiteren Posten profitieren, der vom Haushaltsausschuss mit mehr Geld ausgestattet wurde: Um 50 Millionen Euro steigt der Bundesetat für Freiwilligendienste. „Das Freiwillige Soziale Jahr und der Bundesfreiwilligendienst werden sehr gut angenommen“, freut sich Dittmar, dass sich immer mehr Jugendliche, nach dem Wegfall der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes, trotzdem für ein freiwilliges Engagement im sozialen Bereich entscheiden.

    Wertvolle Dienste

    „Bufdis und FSJler leisten an vielen Stellen äußerst wertvolle Dienste.“ Eben unter anderem auch in Mehrgenerationenhäusern. Mit den gestiegenen Mitteln könne die Zahl der Angebote im Freiwilligendienst noch einmal erhöht werden. Ein dritter Posten aus der Bereinigungssitzung, der Sabine Dittmar besonders am Herzen liege, seien acht Millionen Euro für Jugendmigrationsdienste. „An dieser Stelle zu sparen wäre definitiv der falsche Weg gewesen“, stellt die Bundestagsabgeordnete heraus. Die Integration gerade von geflüchteten Jugendlichen sei eine der wichtigsten Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft in den kommenden Jahren steht. „Sie kann nur gelingen, wenn kompetent und engagiert beraten wird“, sagt Dittmar. (pes)

    Bearbeitet von Peter Schmieder

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