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    BURGPREPPACH

    Mit Geduld und Herzblut den Weg ins Leben gezeigt

    Der Caritas-Kindergarten in Burgpreppach feierte sein Sommerfest und sein 50-jähriges Bestehen. Start der Festlichkeiten war ein Gottesdienst, der von den Betreuern, Pfarrer Michael Thiedmann, Pastoralreferentin Claudia Nowak und natürlich den Kindern, gestaltet wurde. Foto: Stefanie Brantner

    „50 Jahre mit vielen Momenten, die nie vergessen werden“, mit diesen Worten begrüßte die Kindergartenleiterin Claudia Hümmer die Eltern, Großeltern und Kinder, die sich in der katholischen Kirche, versammelt hatten, um ins Sommerfest zu starten. Die Kinder – diesmal kleine Gänseblümchen, Sonnenstrahlen oder Regentröpfchen, werden diesen Sonntag sicherlich auch nicht so schnell oder nie vergessen. Sie sei sich sicher, dass jeder seine eigenen Momente aus der Kindergartenzeit tief in seinem Herzen trage und bei späterer Betrachtung vielleicht darüber schmunzelt, lacht oder gar ein Tränchen vergießt.

    1968 fing alles mit dem Beschluss zum Neubau eines katholischen Pfarrheims an. Das Untergeschoss wurde für die Kirchengemeinde genutzt und im ersten Stock entstand der Kindergarten, berichtete die Elternbeiratsvorsitzende Christina Marschall Hübmann.

    Immer wieder Erweiterungen

    Wie heute auch gab es einen Trägerverein mit 74 Mitgliedern. Die Vorstände der ersten Stunde waren Mia Müller, Doris Müller, Heidi Flachsenberger und Erwin Rauscher. Heute sind es über 200 Mitglieder, ließ Hübmann wissen und sie berichtete weiter vom ersten Kindergartenfest im Jahr 1972, zu dem man zwei Mark Eintritt zu zahlen hatte. Über 450 zahlende Gäste sind es gewesen, wie aus dem Tagebuch des Kindergartens hervorgeht, so die Vorsitzende.

    Weiter erzählte sie von den Erweiterungsbauten, die nötig waren und nun wieder nötig sind, da der Andrang auf die Krippenplätze die Einrichtung einer weiteren Gruppe nötig macht.

    Es folgten Danksagungen an alle Menschen, Institutionen, die den Kindergarten in den vergangenen 50 Jahren unterstützt haben und heute unterstützen. Da blieb das derzeitige Personal natürlich nicht außen vor. Sie dankte den Betreuerinnen und Betreuern für Herzblut, Geduld, Verständnis, welches sie den Kindern entgegenbringen und dabei auch immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Eltern zeigten. Alle hätten in den vergangenen 50 Jahren eine grandiose Arbeit geleistet. Den Kindern den Weg ins Leben gezeigt und den Kindergarten erfolgreich gemacht.

    Natürlich hatten auch die Kinder wieder ihren großen Auftritt. Schließlich trugen sie maßgeblich, neben ihren Betreuern, Pfarrer Michael Thiedmann und Pastoralreferentin Claudia Nowak, zur Gestaltung des Festgottesdienstes bei.

    Kinder spielen Geschichte

    Die Geschichte, die sie vortrugen, handelte von einem Gänseblümchen, das hoch hinauswollte und erst später merkte, dass weit oben nicht alles besser sein muss und man sich auch ganz schön allein fühlen kann. Die „Kleinen Füchse“ machten ihre Sache hervorragend und hatten im Vorfeld viel Geduld bewiesen. Da hatten sie sich das Eis im Anschluss wohl verdient.

    Wie in den vergangenen Jahren üblich, spielte sich hernach, rund um Kirche und Kindergarten, das eigentliche Fest ab. Die Leuzendorfer Musikanten sorgten für die musikalische Unterhaltung und der Kindergarten für die Speisen. Zudem gab es, im Rahmen einer Verlosung, wieder Preise zu gewinnen. Der erste Preis, eine Fahrt zum Musical „Aladin“, gewann Sophie Höchemer.

    bra

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