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    KREIS HASSBERGE

    Mit Saftgrün auf Feldern könnte es bald schon vorbei sein

    Mit Saftgrün auf Feldern könnte es bald schon vorbei sein
    Der saftgrüne Schein trügt: So frisch und gesund sich derzeit viele Feldfrüchte auf den Äckern im Landkreis auch zeigen (im Bild bei Eichelsdorf) – damit kann es sehr schnell vorbei sein. Dann nämlich, wenn die Wetterprognosen eintreten, dass in der kommenden Woche eine Hitzewelle auch die Region erfassen soll. Denn: Dass viele Kulturen derzeit gut dastehen, haben sie einzig und allein dem nassen Mai und den Regenfällen um Pfingsten zu verdanken, so Heinz-Dieter Hofmann vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt. Auf was die Feldfrüchte nicht zurückgreifen können: auf Wasservorrat im Boden. Weil es den im Gegensatz zu früheren Jahren schlichtweg nicht gibt. Das Trockenjahr 2018 hatte dazu beigetragen und auch in diesem Jahr hatten die Pflanzen bereits im April eine Durststrecke zu überstehen. Dass man als Fazit zum Stand auf den Feldern bei den meisten Kulturen „passt“ sagen kann, so Heinz-Dieter Hofmann, das sei den Niederschlägen ab Mai geschuldet. Wie fragil der Wasserhaushalt ist, zeigt auch der Blick auf Niederschlagsmengen an der Wetterstation in Köslau. 109 Liter wurden dort im Mai verzeichnet. Rechnet man die Verdunstung dagegen, dann steht ein Plus von 26 Litern. Weit ins Minus kehrt sich diese Bilanz, kommt der Juni ins Spiel. Gerade mal elf Liter Niederschlag hat der Monat gebracht. Rechnet man nun die Verdunstung dagegen, kommt man auf eine Fehlmenge von 62 Litern, berichtet Heinz-Dieter Hofmann weiter. Sollte es nun heiß werden, dann könnten besonders auf schwächeren Böden erste Trockenschäden sichtbar werden. (dix) Foto: Alois Wohlfahrt

    Der saftgrüne Schein trügt: So frisch und gesund sich derzeit viele Feldfrüchte auf den Äckern im Landkreis auch zeigen (im Bild bei Eichelsdorf) – damit kann es sehr schnell vorbei sein. Dann nämlich, wenn die Wetterprognosen eintreten, dass in der kommenden Woche eine Hitzewelle auch die Region erfassen soll. Denn: Dass viele Kulturen derzeit gut dastehen, haben sie einzig und allein dem nassen Mai und den Regenfällen um Pfingsten zu verdanken, so Heinz-Dieter Hofmann vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt. Auf was die Feldfrüchte nicht zurückgreifen können: auf Wasservorrat im Boden.

    Weil es den im Gegensatz zu früheren Jahren schlichtweg nicht gibt. Das Trockenjahr 2018 hatte dazu beigetragen und auch in diesem Jahr hatten die Pflanzen bereits im April eine Durststrecke zu überstehen. Dass man als Fazit zum Stand auf den Feldern bei den meisten Kulturen „passt“ sagen kann, so Heinz-Dieter Hofmann, das sei den Niederschlägen ab Mai geschuldet. Wie fragil der Wasserhaushalt ist, zeigt auch der Blick auf Niederschlagsmengen an der Wetterstation in Köslau. 109 Liter wurden dort im Mai verzeichnet. Rechnet man die Verdunstung dagegen, dann steht ein Plus von 26 Litern. Weit ins Minus kehrt sich diese Bilanz, kommt der Juni ins Spiel. Gerade mal elf Liter Niederschlag hat der Monat gebracht. Rechnet man nun die Verdunstung dagegen, kommt man auf eine Fehlmenge von 62 Litern, berichtet Heinz-Dieter Hofmann weiter. Sollte es nun heiß werden, dann könnten besonders auf schwächeren Böden erste Trockenschäden sichtbar werden. (dix)

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