• aktualisiert:

    ERMERSHAUSEN

    Neue Attraktion nimmt Formen an

    Die neue Kneipp-Anlage in Ermershausen hat schon Formen angenommen. Foto: Beate Dahinten

    Ein bisschen Wasser ist schon drin. Freilich, die Pfütze im neuen Kneipp-Becken reicht höchsten für den großen Zeh. Aber die Anlage ist ja auch noch nicht fertig – obwohl sich das eiförmige Herzstück schon gut erkennen lässt. Mitte Juli soll Einweihung gefeiert werden, beim Seefest der Sportangler, deren Gelände gleich daneben liegt. Das alte Tretbecken jenseits des Ortes soll einem Biotop weichen.

    Damit setzt die Gemeinde eine Vorgabe aus der Genehmigung der neuen Anlage um. 7500 Euro sind im Haushalt für den Rückbau des alten Beckens eingeplant, 25 000 Euro für die neue Attraktion, zu der ein Sinnespfad um das Becken herum gehört.

    Bürgermeister Günter Pfeiffer möchte den Freizeitwert für Einheimische und Touristen indes noch weiter erhöhen: Ein Rundweg soll ausgewiesen werden, der die neue Kneipp-Anlage ebenso einbindet, wie das Grüne Band, die Biotope im Gemeindewald, den Judenfriedhof und auch den Ort selbst. Die Bewirtschaftung des Waldes soll ebenfalls ein Thema sein.

    Die Gespräche mit verschiedenen Stellen – unter anderem dem Tourismusverband und dem Naturpark – laufen bereits, wie Pfeiffer im Gemeinderat berichtete. Ein kleiner Imageflyer soll für den Rundweg werben.

    Die Schulkindbetreuung des Kindergartens ist umgezogen. Seit April werden die angemieteten Räume in einer Pension auf der anderen Seite der Hauptstraße genutzt. Das Angebot werde sehr gut angenommen, „und den Kindern gefällt es auch“, berichtete der Bürgermeister. Platzmangel hatte die Auslagerung notwendig gemacht. Die neuen Räume sollen im Rahmen des Kindergartenfestes am 5. Mai eingeweiht werden.

    Die meisten Fahrzeuglenker halten sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Das hatte die Auswertung der Messanlage am Ortseingang von Maroldsweisach kommend für das erste Quartal 2019 ergeben. Es galt im Wesentlichen auch dann, wenn das Display ausgeschaltet war, die Geschwindigkeit also nicht angezeigt wurde. „Es wurde nur um drei Prozent schneller gefahren“, zeigte sich Pfeiffer erstaunt.

    Wenig Konkretes konnte er vom Besuch der Bürgermeister aus der Gemeindeallianz Hofheimer Land vergangenen Mittwoch in Berlin berichten. In Sachen Stromtrasse waren sie im Wirtschaftsministerium vorstellig geworden. Ihr Gesprächspartner: Staatssekretär Thomas Bareiß. „Wir haben die Unterschriftenliste übergeben und unsere Bedenken geäußert“, schilderte Pfeiffer. Die Einwände seien aufgenommen worden. Die Bürgermeister erfuhren, dass der endgültige Beschluss zur Trassenführung bis zur Sommerpause fallen soll.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!