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    MAROLDSWEISACH

    Neue Regentin kennt das Rathaus schon

    Die beiden Prinzenpaare Desiree I. und Hannes I. (hinten) sowie Paul III. und Charlotte I. (vorne) und der „fränkische S... Foto: Helmut Will

    Das Rathaus Maroldsweisach ist in Narrenhand. Bürgermeister Wolfram Thein hat am Freitag den Schlüssel an die Narrenregentschaft übergeben. „Du musst nun suchen, erklären, den Stift schwingen und damit die Gemeinderäte zum Denken bringen“, war die Aufforderung des Prinzenpaares Desiree I. und Hannes I. (Desiree Büschel und Hannes Hutschgau) an Bürgermeister Wolfram Thein beim Faschingsauftakt der Concordia im Rathaus.

    Um 19.19 Uhr zogen die Narren in das Rathaus in Maroldsweisach ein. Und zum Auftakt erfreute Funkenmariechen Lara Schmitt aus Lechenroth die Anwesenden mit seinem Tanz. Mit dabei: das Kinderprinzenpaar Paul III. (Paul Gradl) und Charlotte I. (Charlotte Hofmann). „Mich als Prinz Paul III. vorzustellen fällt nicht schwer, von den Gradls aus dem kinderreichen Wasmuthhausen komm ich her“, stellte sich der Kinderfaschingsprinz vor. „Als Prinzessin Charlotte I. steht ich da, ihr kennt mich sicher, meine Eltern sind bei der Concordia. Von dem Hofmann-Welz'n stamm ich raus, Papa schnauft, seit heuer wieder ein Fünfmädelhaus.“

    Lange haben sie auf den Startschuss zum Fasching gewartet, was Faschingsprinzessin Desiree wie folgt verkündete: „Hallo liebe Leut, jetzt ist es wieder soweit, heute beginnt die Faschingszeit. Als neues Prinzenpaar stehen wir heute da, es ist uns eine Ehre für die Concordia.“

    Dass die Faschingsprinzessin im Rathaus nicht unbekannt ist, erläuterte Prinz Hannes: „Meine Prinzessin Desiree geht hier täglich ein und aus, denn sie arbeitete als Verwaltungsfachfrau im Rathaus.“ Diese wiederum gab bekannt was „ihren Prinz“ entflammt: „Prinz Hannes lernte ich kennen im Coburger Land, aber jetzt löscht er in Maro jeden Brand. Die Feuerwehr ist sein Leben, dafür würde er alles geben.“

    Schließlich wurde das Wissen der Gemeinderäte, die auf „Schulbänken“ Platz nehmen mussten, um Gegenstände und die fränkische Bezeichnung derselben geprüft, wobei sich Bürgermeister Wolfram Thein als „Frankenshowmaster“ betätigte. „Heute stellt sich heraus, ob ihr fränkisch sprecht bei euch zu Haus. Seit ihr echt Franken oder bringt euch der Dialekt ins Wanken“, fragte Prinzessin Desiree.

    Thein selbst hatte mit so manchem Begriff seine Schwierigkeiten. Ihm wurde ein Wort gezeigt, und er musste im Publikum den betreffenden Gegenstand finden. Dann wieder mussten die Gemeinderäte für diesen Gegenstand den fränkischen Begriff nennen.

    Nach viel Gelächter in der Spielshow musste der Bürgermeister „den Schlüssel“ für das Rathaus rausrücken, denn für die närrischen Tage haben die Narren das Sagen. Mit einem Tanz der Jugendgarde wurde der offizielle Teil der Faschingseröffnung beendet.

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