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    OBERSCHWAPPACH

    Oberschwappach: Klänge vom Wiener Walzer bis zur Nachtmusik

    Das Bamberger Streichquartett mit Karlheinz Busch, Andreas Lucke, Branko Kabadaic und Raúl Teo Arias (von links) konzertiert auch in der neuen Saison im Schloss Oberschwappach. Foto: Christiane Reuther

    Die Reihe der Oberschwappacher Schlosskonzerte verspricht in der Spielzeit 2019/20 wieder ein Hochgenuss für die Freunde der Klassischen Musik zu werden.

    Das Bamberger Streichquartett mit Raúl Teo Arias, Andreas Lucke, Branko Kabadaic und Karlheinz Busch sowie herausragende Solisten aus den Reihen der Bamberger Symphoniker gestaltet seit 1992 diese illustre Reihe. Umgeben vom Formenspiel des fränkischen Barocks werden im Spiegelsaal oder im Innenhof des Schlosses die Konzerte zu einem Ereignis für viele musikbegeisterte Menschen von nah und fern. Der Cellist Karlheinz Busch wird einmal mehr die Moderation übernehmen. Julian Roth organisiert und leitet die Reihe von Beginn an. Er ist für alle Fragen offen und betont, dass es noch einige freie Plätze gibt.

    Berühmte Werke für Streicher und Klavier

    Die neue Spielzeit bietet wieder elf Konzerte und startet mit dem Herbstkonzert am 16. und 17. November. Unter dem Motto „Berühmte Werke für Streicher und Klavier“ ist der Pianist Erwin Stein zu Gast im Schloss. Er gilt als international gesuchter Begleiter für Sänger und hoch geschätzter Kammermusikpartner.

    Die festlichen Neujahrskonzerte sind eine beliebte Tradition, bei der Musik von der Wiener Klassik zum Wiener Walzer erklingt. Gespielt werden am 5. und 6. Januar 2020 Ländler, Polkas und Walzer von Schubert, Lanner und Strauß. Zum Bamberger Streichquartett gesellt sich hier Georg Kekeisen, Solobassist der „Bamberger“.

    Die Frühlingskonzerte am 18. und 19. April stehen ganz im Zeichen der Barockmusik. Die ukrainische Cembalistin Natalia Solotych gesellt sich hier zum Streichquartett dazu. Unter dem Motto „Himmlisches Barock“ erklingen virtuose Kostbarkeiten und Seelenfreuden mit herausragenden Werken unter anderem von Händel, Vivaldi, Telemann und J. S. Bach.

    Auch der Innenhof wird Konzertbühne

    Das Sommerkonzert unter dem Motto „Arien, Lieder und Instrumentalmusik“ findet am 14. Juni um 19 Uhr im Innenhof des Schlosses statt. Bei ungünstiger Witterung wird in die Marienkirche von Zell am Ebersberg ausgewichen. Zu Gast ist die Sopranistin Nina Romy Dörfler. Sie wird Arien unter anderem von Vivaldi, Händel, Porpora und Mozart singen, begleitet vom Bamberger Streichquartett.

    „Mozart, und die Welt fangt an zu klingen“ heißt es am 28. Juni um 19 Uhr im Innenhof des Schlosses. Auch hier wird bei ungünstiger Witterung in die Marienkirche von Zell am Ebersberg ausgewichen. Die „Kleine Nachtmusik“ darf als kostbarer Diamant beim Mozartkonzert nicht fehlen, wenn an die 500 Zuhörer im Innenhof diesem „Immergrün“ lauschen. Das Bamberger Streichquartett musiziert mit Günther Forstmaier, dem Soloklarinettisten der Bamberger Symphoniker.

    Die Konzerte finden an den Samstagen um 18 oder 19 Uhr sowie an den Sonntagen jeweils um 11, 18 oder 19 Uhr statt. (cr)

    Ausführliche Flyer zur Konzertreihe liegen bereit. Karten für die Konzerte gibt es beim Organisator Julian Roth, zu erreichen Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 9 Uhr unter 09529 950 562 oder per E-Mail: roth-julian@web.de.

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