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    HOFHEIM

    Pfarreiengemeinschaft Hofheim verabschiedet Claudia Nowak

    Pastoralreferent und Ausbildungsbegleiter Günter Schmitt (links), Pfarrer Manuel Vetter und Pastoralassistentin Regina Krämer (rechts) verabschiedeten am 28. Sonntag in der Pfarrkirche St. Johannes in Hofheim Pastoralreferentin Claudia Nowak. Foto: Beate Dahinten

    Die Hoffnung, dass die Verbundenheit bleibt, war ein zentraler Aspekt bei der Verabschiedung von Claudia Nowak. Die Wonfurterin hat in der Pfarreiengemeinschaft Hofheim ihre Ausbildung zur Pastoralreferentin abgeschlossen und tritt im September ihre neue Stelle in Haßfurt an.

    „Ich werde euch vermissen“, sagte Nowak am Ende des Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Johannes in Hofheim. Die Entscheidung sei ihr nicht leicht gefallen. Doch zum einen werde ein Wechsel nach der Ausbildung empfohlen, zum anderen habe sie künftig durch den kürzeren Weg zum Dienstsitz mehr Zeit für ihre Familie. Sie wünschte sich, dass die Verbindung zu den Gläubigen im Haßgau dennoch nicht abreißt.

    Hoffnung auf Wiedervereinigung

    Dazu hatte Claudia Nowak eingangs auf das Vaterunser im Tagesevangelium hingewiesen: „Das sind Worte, die uns verbinden, wenn wir nicht an einem Ort sind.“ Zum anderen hoffe sie mit Blick auf die Umstrukturierung der Seelsorgebereiche, „dass wir bald ein Großraum werden, dass wir zusammenwachsen.“ Diese Hoffnung auf eine Zusammenlegung der Pfarreiengemeinschaften Haßfurt und Hofheim äußerte auch Wolfgang Neuhöfer, der für den Pfarreiengemeinschaftsrat Hofheim sprach. „Dann werden wir wieder vereint“, sagte er. Neuhöfer lobte das Engagement von Nowak bei ihren Aufgaben: „Du hast überall Ideen entwickelt und nach Lösungen gesucht. Du warst immer für die Gemeinschaft da und für die Kleinen.“

    Kinder seien die Leidenschaft von Claudia Nowak, bestätigte Pastoralreferent Günter Schmitt. Er hatte die Seelsorgerin während ihrer Ausbildung begleitet – und stellte ihr ebenfalls ein gutes Zeugnis aus: Sie habe erkannt, dass es wichtig sei, von Gott nicht nur zu erzählen, sondern unser Handeln danach auszurichten. Weiter betonte er, Nowak habe „sehr viel bewegt“ in ihrem Arbeitsbereich, zu dem unter anderem die Kindergärten sowie die Kinder- und Familiengottesdienstgruppen gehörten. Auch die Eltern habe sie an die Hand genommen – „eine echte Mama halt“, lobte Schmitt.

    Vor drei Jahren hatte Claudia Nowak als Pastoralassistentin in Hofheim angefangen. Die personelle Situation sei damals noch ganz anders gewesen, sagte Pfarrer Manuel Vetter in seinen Dankesworten. Für den Frauenbund bedankte sich Rita Leidner und hob das gute Miteinander hervor.

    Gelegenheit, sich persönlich zu verabschieden, gab es nach dem Gottesdienst im Pfarrsaal. „Ich nehme ganz viel mit“, sagte Nowak am Rande des Stehempfangs gegenüber dieser Redaktion. Vor allem eines sei ihr noch mehr bewusst geworden: „Direkt bei den Menschen zu sein, ist das Wichtigste für uns Seelsorger.“ (bat)

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