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    EBERN / MAROLDSWEISACH

    Programm reicht bis zum letzten Ferientag

    Wer Pizza backen will, der muss erst mal einkaufen. Das erfuhren die Ferienkinder in einem Eberner Supermarkt und belegt... Foto: Verena Stark

    Im Rahmen des integrativen Abenteuers trafen sich im Betreuungsgebäude der Grundschule Ebern an jedem Morgen seit dem ersten Ferientag Ferienkinder – voller Spannung, was ihnen die Tage ohne Schule und Verpflichtungen so bringen, heißt es in einer Pressemitteilung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Ebern.

    „Allerhand“, meint Christine Thomann, die in der VG das Ferienabenteuer der Kommunen des nördlichen Landkreises Haßberge betreut. „Verena Stark von der AWO und die motivierten Praktikantinnen lassen sich wirklich tolle Dinge einfallen. Ein großes Lob dafür. Sie machen das Ferienprogramm richtig attraktiv“, sagt sie. Auch Kinderpflegerin Verena Stark ist mit dem bisherigen Verlauf zufrieden: „Gut besucht. Die Organisation und Kooperation rund um die Ausflüge hat bisher sehr gut geklappt.“

    Die Kinder erlebten laut der Pressemitteilung schon einiges: Beim Roten Kreuz in der Alten Kaserne wurde die Wache unter die Lupe genommen und ein „Trau dich“-Kurs absolviert. Auszubildende von Marcapo haben die Kinder besucht und den Kindern Frankreich und die französische Sprache nähergebracht. Ein Highlight war der Besuch der Alten Schäferei in Ahorn. „Das war richtig, richtig toll“, sagt Praktikantin Celina Zuber, die die Kinder begleitete. Die Kinder durften Holz sägen und Reisig binden. „Wir waren auch in der Backstube und jeder konnte sein eigenes Brot backen.“

    Holz sammeln im Wald stand zudem auf dem Programm und abschließend besuchten die Kinder das Gerätemuseum des Coburger Landes. Naturerfahrung pur also, auch beim Abstecher zum Weißfichtensee.

    Zwischen 15 und 25 Kinder besuchen laut VG täglich das Ferienprogramm der VG Ebern, des Marktes Maroldsweisach und der Gemeinde Untermerzbach. Jeder Tag startet mit einem Frühstück. Weil Kinder auch nur einzelne Tage angemeldet werden können, muss sich die Gruppe immer wieder neu finden.

    Ohne Spenden geht es nicht

    Alle Tage der Sommerferien deckt das Ferienabenteuer der Kommunen in Ebern ab. „Sogar für den letzten Ferientag haben sich noch 14 Kinder angemeldet“, sagt Stark. Der Elternbeitrag für einen Ferientag liegt zwischen 8 und 13 Euro. Ausflüge, Verpflegung und sonstige Unkosten für das Ferienprogramm allein damit zu stemmen, ist jedoch nicht möglich. „Wir sind bei der Durchführung auf die Spenden unserer Sponsoren angewiesen“, sagt Thomann, „ohne sie würde es das Ferienabenteuer auf diese Art und Weise nicht geben“, heißt es in der Pressemitteilung.

    Bearbeitet von Michael Mößlein

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