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    ELTMANN

    Rauch auf Fabrikgelände: Acht Verletzte

    Rauch auf Fabrikgelände: Acht Verletzte       -  Am Montag ist es in einem Industriebetrieb in Eltmann zu einer Rauchentwicklung gekommen. Acht Personen wurden dabei verletzt.
    Am Montag ist es in einem Industriebetrieb in Eltmann zu einer Rauchentwicklung gekommen. Acht Personen wurden dabei verletzt. Foto: Michael Will/BRK Haßberge

    Zu einem Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ist es am Montagmorgen auf einem Werksgelände im Industriegebiet Eltmann gekommen. Das geht aus einer Pressemitteilung des BRK-Kreisverbandes hervor. Demnach wurden die die Einsatzkräfte gegen 9.30 Uhr alarmiert, da es in einem Gebäude zu Rauchentwicklung gekommen war.

    Die Polizeiinspektion Haßfurt bestätigte den Einsatz gegenüber dieser Redaktion, konnte am Montag aber keine weiteren Auskünfte zu Ursache oder Art des Feuers sowie eventuellen Schäden erteilen.

    Laut Michel Will, dem Pressesprecher des Roten Kreuzes im Landkreis Haßberge, wurden acht Personen verletzt. 13 Mitarbeiter seien zum Zeitpunkt der Alarmierung auf dem Gelände beschäftigt gewesen. Zwei Werksangestellte seien mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung ins Klinikum Bamberg gebracht worden, fünf weiteren sei empfohlen worden, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Außerdem habe eine Feuerwehrfrau während des Einsatzes über Kreislaufprobleme geklagt. Sie sei kurz an Ort und Stelle in Behandlung gewesen.

    Wie Will weiter mitteilt, war das Rote Kreuz mit drei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. BRK-Einsatzleiter Ingo Stöhlein habe ferner die Schnelleinsatzgruppe „Gefährliche Stoffe und Güter“ angefordert, die mit einem Spezialgerät zur Messung des lebensgefährlichen Kohlenmonoxid im Blut ausgerüstet ist.

    Wie aus der BRK-Verlautbarung hervorgeht, waren die Feuerwehren aus Eltmann, Ebelsbach und Limbach sowie die Werksfeuerwehr Schaeffler mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Zur Erkundung der Lage sowie den weiteren Lösch- und Belüftungsmaßnahmen seien neun Trupps mit Atemschutz sowie zwei Sicherungstrupps eingesetzt worden. Laut Michael Will dauerte der Einsatz mehrere Stunden an. (jre)

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