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    MECHENRIED

    Regen im Winter als Segen: Wasserreserven reichen derzeit

    Im März erst wurde im Pumpenhaus des Wasserzweckverbandes (WZV) im Riedbacher Ortsteil Kleinmünster der Saugbehälter mit... Foto: Ulrich Kind

    Der Wasserzweckverband (WZV) Kleinmünsterer Gruppe, der Kleinmünster, Mechenried, Kleinsteinach, Humprechtshausen sowie Holzhausen versorgt, hat seinen diesjährigen Finanzhaushalt verabschiedet.

    Die Verbandsräte trafen sich im G³-Bürgerhaus. Der Verbandsvorsitzende, Bürgermeister Bernd Fischer (Riedbach), hatte zu Beginn eine erfreuliche Nachricht: Nach den Wassersparmaßnahmen vom vergangenen Sommer bis Januar dieses Jahres hinein hatte sich der Grundwasserpegel der drei Brunnen deutlich auf über sechs Meter regeneriert. Momentan sinke der Wasserstand monatlich um knapp einen Meter. Es seien aber ausreichende Reserven für die kommenden Monate vorhanden, so dass in diesem Jahr keine Wassereinsparanordnung notwendig wurde. Trotzdem seien die Verbraucher aufgefordert, so Fischer, verantwortungsbewusst mit Trinkwasser umzugehen.

    Hauptpunkt der Sitzung war die Vorstellung des Haushaltsplans 2018 durch Stefan Hellfeier von der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim, der einstimmig angenommen wurde. Erfreulich ist laut Hellfeier, dass keine Darlehensaufnahme notwendig sei.

    Das Gesamtvolumen des Haushalts beträgt 792 203 Euro, der Verwaltungshaushalt wird mit 295 601 Euro angegeben und im Vermögenshaushalt stehen 792 203 Euro, die durch Beiträge und einer Rücklagenentnahme von 479 602 Euro abgesichert werden. 16 940 Euro fließen vom Vermögens- in den Verwaltungshaushalt, da Unterhaltungsarbeiten, wie der Austausch von Wasserzählern und Leitungsnetzschiebern oder die Sanierung eines Hochbehälters durch Einnahmen im Verwaltungshaushalt nicht vollends abgedeckt werden können.

    Die im Vermögenshaushalt geplanten Investitionen halten sich in Grenzen, so Fischer. Mit Kosten von 2500 Euro ist die weitere Fortführung zur Einrichtung eines digitalen Wasserleitungskatasters geplant. Für Wasseranschlüsse im Jahresverlauf sind 5000 Euro vorgesehen.

    Für den Einbau der Pilotanlage zur Wasserenthärtung und -filtration durch die Stettfelder Firma EnWaT (Energie und Wassertechnik) im Pumpenhaus des Zweckverbandes – mit geplanten Gesamtkosten von 125 000 Euro – stehen für das laufende Jahr 5000 Euro im Haushalt. Laut Fischer wird die Anlage demnächst in den Probelauf gehen. Nach Aussage des Herstellers soll die Anlage den bisherigen Härtegrad 45 auf 10 bis 15 Härtegrade reduzieren.

    Größter Brocken ist mit 25 000 Euro die Sanierung des Brunnens Nummer 1. Im März erst wurde im Pumpenhaus des WZV der 50-Kubikmeter-Saugbehälter mit einer Kunststoffbeschichtung ausgestattet und entspricht nun aktuellen Vorgaben.

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