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    HAßFURT

    Rolling Stones-Fans kamen in Haßfurt voll auf ihre Kosten

    Tolle Stimmung herrschte in der Stadthalle in Haßfurt, als die Rolling-Stones-Tribute-Band „Voodoo Lounge“ beim Kulturamt zu Gast war. Foto: Ulrike Langer

    Die Augen schließen und einfach nur zuhören oder mitsingen und mitklatschen oder ausgelassen tanzen: Die Rolling-Stones-Tribute-Band „Voodoo Lounge“ aus Braunschweig erfüllte mit ihrem authentischen Sound bei ihrem Konzert in der Stadthalle alle Wünsche der rund 300 Besucher. Die sechs Musiker spielten die Songs ihrer großen Vorbilder so herrlich, dass die Stimmung stetig anstieg.

    Das Kulturamt Haßfurt hatte die Band bereits 2012 eingeladen. Damals rockte sie die Stadthalle. Nun aber konnte sie auf der großen Bühne ihre Fans mit der legendären Musik begeistern. „Sie sind einfach klasse. Sie spielen die Musik der Stones sehr gut und der Sänger Bobby Ballasch sieht aus wie der jüngere Bruder von Mick Jagger und seine Mimik und Gestik sind spitze“, schwärmte Klaus Feulner aus Haßfurt. „Ich bin schon immer Rolling-Stones-Fan, weil die Musik klasse ist und meine Jugendzeit geprägt hat. „Voodoo Lounge“ kommt dem Original sehr nahe.“

    Auch Heribert Jäger aus Burgpreppach offenbarte sich als ausgesprochener Fan der Rolling Stones. „Ich habe bereits sieben Konzerte der Stones besucht, zuletzt 2018 in Prag, und ich muss sagen: Die Tribute-Band ist sehr authentisch“, sagte er. Als „größten Fan der Stones in Unterfranken“ bezeichnete sich Angie Mock aus Ebelsbach. „Ich höre sie seit meinem zwölften Lebensjahr und habe sie mehr als ein Dutzend Mal live erlebt“, sagte sie. „Voodoo Lounge“ spielt ihre Musik sehr treffend und die Ähnlichkeit des Sängers mit Mick Jagger und sein Auftreten sind toll. Da kann man als Fan nur zufrieden sein.“

    Die Musiker der 1997 gegründeten Tribute-Band eint ihre Leidenschaft für die großen Hits, aber auch für die weniger bekannten Stücke der Rolling Stones. Gerade Sänger Bobby Ballasch, der wie sein musikalisches Vorbild Mick Jagger auf der Bühne agierte, hüpfte und tanzte, bis er zwei Hemden durchgeschwitzt hatte, und sein Publikum vom ersten Moment an fesselte, war die Hingabe an die Musik deutlich anzusehen. Genial, mit welcher Hingabe er Songs wie „Angie“, „Last Time“, „Brown Sugar“, „Honkey Tonk Women“, „Satisfaction“ oder „You can?t get always what you want“ interpretierte.

    Ihm zur Seite standen die äußerst kompetenten Musiker Carlos Manzano und Dennis Czerner (Gitarre), Immo Beuse (Bass), Dirk Wachsmuth (Piano) und Eric Laabs (Drums), die mit Bobby Ballasch das „Rock ?n‘ Roll Lebensgefühl“ teilen. Vom ersten Moment an wussten sie ihre Zuhörer zu begeistern, die sich am Ende mit sehr viel Beifall bedankten und ihrerseits noch mit drei Zugaben belohnt wurden. (ger)

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