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    Sand: House of Music ermöglicht Zeitreise in die 90-er Jahre

    Dirigent Thomas Nees und die 57 Musiker des Blasorchesters Sand freuten sich über den großen Erfolg des zur Tradition gewordenen Events „House of Music“. Foto: Christian Licha

    Eine fantastische Zeitreise zurück in die 1990-er Jahre erlebte das Publikum beim 11. „House of Music“ des Blasorchesters Sand. Bei dem Event präsentierte Dirigent Thomas Nees mit den 57 Musikern viele unvergessene Songs unter dem Motto „Back to the 90's“. Die beiden ausverkauften Aufführungen am Samstag und Sonntag in der Sport- und Kulturhalle boten über 900 Zuschauern den Genuss, musikalische Höchstleistung gepaart mit aufwendiger Bühnentechnik und Dekoration zu erleben.

    Mit Ann-Christin Wicht und Tobias Krines führten zwei „Kinder der 1990-er Jahre“ durch das Programm und stimmten ihre Gäste charmant auf die bevorstehenden Darbietungen ein. Talentierte Sänger aus der Wein- und Korbmachergemeinde bereicherten den Abend. Daniel Meyer gab zum Beispiel den Kulthit „Verdammt ich lieb Dich“ zum Besten und schlüpfte mit einem Medley in die Rolle von Marius Müller-Westernhagen, dem erfolgreichsten deutschsprachigen Rockstar.

    „Lemon tree“ darf nicht fehlen

    Eines der typischsten Karaoke-Lieder, nämlich „Lemon tree“ aus dem Jahre 1996, interpretierte gekonnt Franziska Höfler. Ein Stück, das Dirigent Thomas Nees selbst für das Blasorchester Sand arrangiert hat, war „Man on the moon“. Diesen grandiosen Hörgenuss untermauerte Lukas Atzmüller mit seinem Gesang. Zugleich einen Ohren- und Augenschmaus gab es für das Publikum mit dem Titanic-Lied „My Heart will go on“. Tamara Glaser, die auch als Sängerin bei der Sander Gruppe „Gospel and more“ bekannt ist, brillierte dabei mit ihrer Stimme. Die Szene aus dem Kinofilm, als Jack seine spätere Geliebte Rose an der Reling vor dem Sprung ins Wasser zurückhielt, wurde dabei auch humorvoll mit eingebunden.

    Bürgermeister umschlingt Diakon

    In Anlehnung an das Original hielt bei der Sonntagsveranstaltung Bürgermeister Bernhard Ruß seinen Namensvetter Diakon Bernhard Trunk mit beiden Händen um den Bauch fest, um dessen „Sprung über das Geländer“ zu vereiteln. „Mambo No. 5“, „Narcotic“ und andere Songs standen für Rainer Mahr auf der Setlist.

    Als kleinen Running-Gag gab es als Zugabe dann noch das Lied „Always Look on the Bright Side of Life“, mit dem Rainer Mahr bereits auch schon in den vergangenen Jahren zum Abschluss der Musikshow wahre Begeisterungsstürme bei den Zuschauern hervor rief.

    Sein Können zeigte auch der Nachwuchs. Die Mädchen und Jungen des Jugendblasorchesters überzeugten mit ihren Liedern, die ihr Dirigent Mathias Mitrach mit ihnen eingeübt hatte. Mit viel Applaus quittierte das Publikum die gute musikalische Leistung. Erstmals in diesem Jahr trat auch die Tanzgruppe „Black Diamonds“ aus Zell auf. Die fünf jungen Mädels, die bei den Zeller Büttensitzungen bereits seit Jahren auch als neunköpfige Abordnung ihr Können zeigen, überzeugten auch die Sander mit ihren sportlichen Tanzeinlagen bei den Songs „Wannabe“ und „I want it that way“.

    Ein Autogramm des Landrats

    Mit vielen Relikten der 1990-er Jahre war die Halle liebevoll dekoriert. So gab es neben einem nachgebauten Stück der Berliner Mauer, an der sich auch Landrat Wilhelm Schneider verewigte, auch einen Trabi zu bestaunen.

    In der Pause konnte man typische Süßigkeiten aus der damaligen Zeit beim Nachwuchs des Jugendblasorchesters kaufen. Mit der jungen Sander Akustik-Band „SaitenSprung“, die aus Daniel Meier, Dominik Wicht und Franziska Höfner besteht, feierten noch viele Gäste das gelungene Wochenende fröhlich bis tief in die Nacht. (cl)

     

    Die Mädels der „Black Diamonds“ aus Zell bereicherten die Musikshow mit ihren Tanzeinlagen. Foto: Christian Licha
    Die Mädchen und Jungen des Jugendblasorchesters zeigten mit ihrem Dirigenten Mathias Mitrach ihr Können. Foto: Christian Licha
    Landrat Schneider verewigte sich auf der „Berliner Mauer“. Foto: CL

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