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    UNTERHOHENRIED

    Sebastian Schilling bleibt CSU-Chef

    Der neu gewählte Vorstand des CSU-Ortsverbands Unterhohenried mit (von links) Sven Schnös, Christa Müller, Vorsitzendem Sebastian Schilling, Paula Fuchs, Bürgermeisterkandidat Volker Ortloff, Petra Schilling, Benedikt Will, Anja Henneberger und Walter Schilling. Foto: Günther Geiling

    Die Kommunalwahl 2020 mit der Bürgermeister- und Stadtratswahl stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Unterhohenried, bei der Sebastian Schilling einmütig in seinem Amt bestätigt wurde. Darauf weist die Partei in einer Pressemitteilung hin.

    Schillings Stellvertreter wurden demnach Sven Schnös, Benedikt Will und Christa Müller, Schatzmeisterin ist Anja Henneberger und Schriftführerin Petra Schilling. Zu Kassenprüfern wurden laut der Mitteilung Manfred Stephan und Winfried Löh bestimmt. Beisitzer im neuen Vorstand sind Paula Fuchs, Winfried Löhr, Walter Schilling und Manfred Stephan. Als Delegierte zur Kreisvertreterversammlung fungieren Sebastian Schilling und Sven Schnös.

    Ortsverband unterstützt Ortloff

    In seinem Rechenschaftsbericht stellte Schilling laut der Mitteilung zwei große Veranstaltungen im Stadtteil heraus: die große Kundgebung zur Bundestagswahl mit der Senioren-Union und Staatsministerin Dorothee Bär und die Feier des 50-jährigen Bestehens des CSU-Ortsverbandes. Der Ortsverband bestehe derzeit aus 16 Mitgliedern mit einem Durchschnittsalter von 54 Jahren, wobei auch einige jüngere Mitglieder dazugekommen seien.

    CSU-Bürgermeisterkandidat Volker Ortloff, dem der Ortsverband seine Unterstützung zusagte, nannte das Dorfgemeinschaftshaus von Unterhohenried eine „Perle“. Er hoffe, dass es so genutzt werde, wie es sich alle Befürworter vorgestellt hätten. Als Vorsitzender des OGV Sailershausen schrieb er dem Stadtteil Unterhohenried beste Voraussetzungen im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“ zu.

    Stadtratsmitglied Sven Schnös ging laut der Pressemitteilung anschließend auf die Stadtratspolitik ein und forderte ein Leitbild für Haßfurt, weil keine Strategie zu erkennen sei.

    Das gelte sowohl für Baugebiete, für Konzepte für Einzelhandel und Gewerbe, aber auch für Sportstätten und die Vereinsförderung. „Wir haben eine Agenda 21, aber die ist schon 20 Jahre alt mit Themen, die nicht mehr aktuell sind oder auch nicht weit genug die Zukunft gedacht sind“, zitiert die Pressemeldung den Stadtrat.

    Beispielhaft habe er dabei eine Matrix für Baugebiete angeführt, die zeigen soll, im Bereich der Stadt noch möglich sei oder auch Sinn mache. Einmal hier, einmal da zu bauen, dahinter stehe keine Strategie. Auch vorhandene Bauten wie „das Ding“ müssten in ihrer Verwendung auf eine Innenstadtrelevanz untersucht und umgesetzt werden. (em)

    Bearbeitet von Markus Erhard

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