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    Hohnhausen

    Standpunkt: Abwesenheit war unglücklich

    Eine Podiumsdiskussion mit den Anwärtern auf das Amt des Bürgermeisters ist eigentlich eine gute Sache. Der Bürger bekommt doch eine etwas genauere Vorstellung davon, wofür die Kandidaten stehen.

    Dass ein amtierender Bürgermeister immer auch im Kreuzfeuer der Kritik steht, wie ein Besucher der Versammlung in Hohnhausen feststellte, ist sicherlich ein Fakt. Dass dieser dann aber keine Möglichkeit findet, an einer solchen Podiumsdiskussion teilzunehmen, wie es nun in Hohnhausen der Fall war, ist dann doch unglücklich.

    Schließlich geht der Bürger ja davon aus, dass der Bürgermeister nur das Beste für seine Gemeinde will und damit seine Entscheidungen, Vorgehensweisen auch begründen und damit eventuell Kritikpunkte ausräumen kann.

    Im Wahlkampf und in Erwartung kritischer Fragen durch Abwesenheit zu glänzen, erscheint mir kein adäquates Mittel für einen Bürgermeister, der Bevölkerung zu zeigen, dass man ihre Kritik, Fragen und Bedenken ernst nimmt. Nur die Aussage, dass man sein Amt gerne weiterführen möchte, verkommt da doch zum blanken Lippenbekenntnis.  

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