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    KREIS HASSBERGE

    Standpunkt: Umdenken

    Redakteur Wolfgang Sandler Foto: René Ruprecht

    Böse Zungen hatten vor der Sitzung des Kreis-Umweltausschusses gemutmaßt, das Gastspiel des Fachmanns aus dem Landkreis Neuburg werde sicher nur wieder Wasser auf die Mühlen der Abfallwirtschaft des Landkreises Haßberge sein, deren Leiter Wilfried Neubauer ja kein Handbreit nachgeben will im Kampf um die Wertstoffhöfe.

    Wie staunte da der neutrale Beobachter, dass die Haßberge-Kreisräte aus berufenem Munde erfahren mussten, dass die Menge der Verpackungen steigen und gleichzeitig die Müllgebühren sinken können, wenn ein Landkreis die Gelbe Tonne einführt. Im Landkreis Neuburg war vor rund einem Jahrzehnt die Situation ähnlich wie derzeit im Heimatkreis. Die Befürchtungen, die Ängste, die Zahlen – alles vergleichbar mit dem, was bislang als Begründung für die einmütig ablehnende Haltung der Nicht-Junge-Liste-Kreisräte diente. Und jetzt so was.

    Es könnte sein, dass bei manchem Kommunalpolitiker angesichts der beeindruckenden Fakten aus dem oberbayerischen Landkreis ein Prozess des Nach- und schließlich Umdenkens einsetzt.

    Von Wolfgang Sandler wolfgang.sandler@mainpost.de

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