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    IBIND

    Stimmung kocht zur Ibinder Kirchweih auf höchster Flamme

    Zur elften Auflage des Unterhaltungsabends zur „Iwinner Kirwa“ war auch in diesem Jahr der Saal im Gasthaus Faber-Rädlein in Ibind voll. Dementsprechend war die Erwartungshaltung der Gäste – und tatsächlich wurden diese nicht enttäuscht.

    Gastwirt und Moderator Uwe Rädlein hatte am Set nicht gerüttelt: Die „Iwinner Wirtshausschroller“, die Harmonika-Spieler Michael Brembs und Verena Rädlein und „Die Schlossberger“ aus Hohnhausen stellten das Rahmenprogramm. Zudem holt Rädlein jedes Jahr eine andere Gruppe hinzu. Dieses Mal sollte es „Spilk“ aus der Rhön sein, doch war nur ihr Frontmann „Franky“ (Frank Schmitt) gekommen, begleitet von Patrick Valtermeier von den „Wirtshausschrollern“. Aber was soll's: Franky ist „Spilk“. Punkt.

    Rhöner Dialekt ist etwas für Hartgesottene

    Sozialkritisch, derb – dazu der ungehobelte Rhöner Dialekt – so nahm er sich die Gruppen in der Gesellschaft vor und seziert sie. Beispielsweise die Jäger, die zur Treibjagd „mit Tuareg und Q5“ angefahren kämen, im Gebüsch einen kapitalen Hirsch vermuten, der dann ein lautes „Muuh!“ von sich gibt.

    Oder wenn sich jemand übers Radio aufregt wegen der Qualität der öffentlichen Sender und darüber, „dass der Staat der Chef vom Rundfunk ist“. Franky redet zu den Leuten, und ehe er zu spielen anfängt, haut oder nuschelt er noch ein paar böse Nebensätze raus.

    Es wurde geschunkelt, es wurde gesungen

    Uwe Rädlein und Bruno Schorn alias „Die zwää Nachbern“ kalauerten, was das Zeug hält. Mit den „Schrollern“ (Dieter Meisch, Michael Brembs und Patrick Valtermeier) brachten sie die Gäste im Tunnelsaal zum Schunkeln und Mitsingen – eine Stimmung fast wie am Fasching.

    Natürlich durfte der Kirchweih-Knaller „Wuu is denn des Schürschla?“ nicht fehlen. Bruno Schorn wuchs hier über sich hinaus.

    Verena Rädlein und Michael Brembs, die zwei jüngsten Künstler, lockerten das Programm auf mit ihrem Harmonika-Spiel auf der Steirischen. Dabei erntete vor allem Michael tosenden Applaus für das Bravourstück „Erinnerungen an Zirkus Renz“. Und von der Enge der Empore grüßten „Die Schlossberger“ mit gemütlicher böhmisch-mährischer Blasmusik.

    Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Kein schöner Land“ klang der Abend weit nach Mitternacht aus.

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