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    HAßFURT

    Stinkekäse-Staffellauf war der Höhepunkt

    In der Schulbibliothek in Haßfurt fand am Wochenende die Lese- und Spaßnacht für Kinder von acht bis elf Jahren statt. Von Freitagabend auf Samstag übernachteten insgesamt 20 „Lesemäuse“ zwischen den Bücherregalen, wie das Bibliotheks- und Informationszentrum Haßfurt (BIZ) der Presse mitteilt.

    Das Motto lautete „Greg?s Tagebuch“. Und so habe sich die gesamte Veranstaltung um die gern gelesene Comic-Romanreihe von Jeff Kinney gedreht. Hier gibt es mittlerweile zwölf Bände, in denen die Hauptfigur Greg Heffley mit viel Humor über seinen alltäglichen Überlebenskampf in der Schule, seine Familie und seine Freunde schreibt.

    Die Kinder seien abgetaucht an diesem Abend in die abenteuerlichen Erlebnisse und Begegnungen des jungen Gregs. Mit viel Spaß lasen sie Auszüge aus dem 1. Band „Von Idioten umzingelt“ und bestritten thematisch passende, knifflige Spielestationen. Weder schwierige Quizfragen noch die ausgefallene Geschicklichkeitsspiele blieben ungelöst.

    Als Höhepunkt der Lese- und Spaßnacht traten die Kinder im Stinkekäse-Staffellauf gegeneinander an. In dem Romanreihe klebt der von Greg und seinen Mitschülern gefürchtete Stinkekäse bereits seit langer Zeit auf dem Asphalt des Schulhofs. Eines Tages berührt Dennis Walsh den Käse mit dem Finger und erhält damit den Käsefluch. Der einzige Weg, den Fluch loszuwerden, ist, ihn an jemanden weiterzugeben. Die Lesenacht-Besucher setzten während des Staffellaufs alles daran, nicht „verflucht“ zu werden.

    Nach den Spielen konnten sich die Kinder beim gemeinsamen Abendessen stärken. Riesige Pizzen hätten die Herzen höher schlagen lassen. Im Anschluss an das Essen kamen alle in gemütlicher Runde zur Ruhe. Christian aus Wonfurt sorgte beim gemeinsamen Singen am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik für gute Stimmung. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer und die Mitarbeiterinnen des BIZ ermöglichten den reibungslosen Ablauf des Abends.

    Zuletzt bauten alle zusammen das Nachtlager der Bücherhelden auf. Die dachten noch lange nicht ans Schlafen: Mit Taschenlampe und Kuscheltier schmökerte so mancher bis in die tiefe Nacht hinein. So war es nicht verwunderlich, dass die Eltern am nächsten Morgen teilweise müde „Lesemäuse“ vorfanden und die Mitarbeiterinnen des BIZ‘ sich über starken „Guten-Morgen-Kaffee“ freuten.

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