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    SYLBACH

    Sylbach: Parkende Autos behindern die Sicht in der Talstraße

    Martin Geisel klagte in der Bürgerversammlung in Sylbach über die Parksituation in der Talstraße ab der Kreuzung Kirchstraße. „Man sieht nicht nach links und nicht nach rechts und man kann wegen der parkenden Fahrzeuge dem entgegenkommenden Verkehr gar nicht ausweichen“, sagte er. Foto: Ulrike Langer

    Knapp 40 Frauen und Männer besuchten die Bürgerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Sylbach. Sie zeigten sich an den Informationen von Bürgermeister Günther Werner sehr interessiert und trugen auch einige Anliegen vor.

    So klagte Martin Geisel erneut über die Parksituation in der Talstraße ab der Kreuzung Kirchstraße. „Man sieht nicht nach links und nicht nach rechts und man kann wegen der parkenden Fahrzeuge dem entgegen kommenden Verkehr nicht ausweichen“, sagte er.

    Bürgermeister Günther Werner verwies darauf, dass die Talstraße eine Kreisstraße sei und Parkverbote schwer durchsetzbar seien. Er werde den Wunsch aber ebenso wie die Forderung von Horst Pleiner nach einem Spiegel in der Talstraße an der Kreuzung zur Bachstraße an den Landkreis weitergeben.

    Günther Werner hatte bekanntgegeben, dass man dabei sei, auch in Sylbach ein neues Baugebiet nördlich der Talstraße und westlich der Weinberggasse (Steinleite) auszuweisen.

    Baugebiet in Zone für Schulbusse?

    Daraufhin meldete sich Andrea Heusinger-Waldegge zu Wort: „Könnte man Baugebiete nicht außerhalb der Drei-Kilometer-Zone von den weiterführenden Schulen in Haßfurt ausweisen? Denn wir wohnen innerhalb der Zone und so müssen meine Kinder entweder laufen oder mit dem Fahrrad fahren, oder ich muss den Bus bezahlen.“ Wenn sie aber selbst fahre, werde sie als Helikopter-Mutter bezeichnet. „Die Stadt Hofheim zahlt die Busfahrt für die Schulkinder im Winter, das würde ich auch befürworten. Denn meine Kinder bräuchten den Bus nur im Winter“, so Heusinger-Waldegge. Dazu sagte der Bürgermeister, dass er dies im Stadtrat diskutieren werde.

    Ansonsten wurden einige Probleme mit Überflutungen durch verstopfte Gitter in den Gräben oder durch den in den Gräben liegenden Rasenschnitt angesprochen. Auch hatte Thomas Markert darauf hingewiesen, dass auf dem Rad- und Fußweg von Sylbach nach Haßfurt die Kanaldeckel weit aus dem Weg heraus stünden. Günther Werner erklärte, dass entsprechende Arbeiten schon in Auftrag gegeben worden seien.

    Auswirkungen des Mainausbaues

    Hans-Wilhelm Baer wollte gerne über die Planungen und Auswirkungen des Mainausbaues und des „Schiffsparkplatzes“ im Haßfurter Hafen informiert werden, obwohl die Pläne bereits öffentlich auslagen. Der Bürgermeister erläuterte, dass unter anderem im Bereich Haßfurt die Fahrrinne und der Hafen auf eine Tiefe von 2,90 Metern ausgebaggert würden und die Fahrrinne in den geraden Stücken auf 40 Meter verbreitert werde.

    Flachwasserzonen geplant

    Zudem seien Flachwasserzonen geplant. „Wir haben erreicht, dass das Meehäusle erhalten bleibt und der Main auf der anderen Seite verbreitert wird“, sagte er. „Außerdem werden die Ausgleichsmaßnahmen in Haßfurt vorgenommen.“

    Es werde im Hafen einen Anlegeplatz für Güterschiffe, aber auch für Personenschiffe geben. Dazu Hans-Wilhelm Baer: „Das Problem mit den Güterschiffen ist, dass sie Tag und Nacht ihre Dieselmotoren laufen lassen. Man müsste verlangen, dass sie ihre Motoren an den Strom anschließen!“

    Günther Werner berichtete, dass ein Stromanschluss und auch die Power-to-Gas-Anlage vor Ort seien. Man werde den Einwand von Hans-Wilhelm Baer berücksichtigen.

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