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    KREIS HAßBERGE

    Testlauf: Über 300 Jugendliche haben gewählt

    Im Wahllokal in der Jacob-Curio-Realschule in Hofheim teilen KJR-Vorsitzender Daniel Fischer und sein Stellvertreter Thomas Wagenhäuser die Stimmzettel an die Jugendlichen aus. Foto: A. Kurzweil

    Am 16. und 17. Mai hatte der Kreisjugendring (KJR) zur U-18-Europawahl im Landkreis Haßberge aufgerufen. In Zusammenarbeit mit den Mittelschulen in Haßfurt und Ebern und der Realschule in Hofheim kamen über 300 Stimmen zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung des KJR. Die Ergebnisse der Unter-18-Jährigen fließen zwar nicht in das reale Wahlergebnis ein, werden aber ausgewertet und geben damit ein Stimmungsbild ab. Die Aktion soll die junge Generation an die Themen Wahlen und Demokratie heranführen.

    Das Ergebnis, welches auch in die gesamte U-18-Europawahl einfloss, sah folgendermaßen aus: Stärkste Partei wurde die CSU mit 24,4 Prozent, gefolgt von Bündnis 90/Die Grünen mit 18,1 Prozent und der AfD mit 14,3 Prozent. Die SPD erhielt 13,3 Prozent, die Tierschutzpartei 5,7 Prozent, die FDP 4,4 Prozent und die Freien Wähler 4,1 Prozent der Stimmen. Sonstige Parteien kamen auf 17,7 Prozent. „Das Feedback der Schüler und Lehrer für unsere U18-Europawahl war wieder sehr positiv. Wir hoffen, dass sich beim nächsten Mal weitere Schulen und weitere Gruppen aus der Jugendarbeit im Landkreis beteiligen“, so Thomas Wagenhäuser, stellvertretender Vorsitzender des Kreisjugendrings Haßberge.

    Das bayernweite Gesamtergebnis unterscheidet sich von den Wahlergebnissen im Landkreis Haßberge in einigen Punkte deutlich. Dort waren die Grünen mit Abstand die stärkste Kraft mit 31,98 Prozent, gefolgt von der CSU mit 15,29, der SPD mit 9,85 und der AfD mit 6,18 Prozent. In der deutschlandweiten Auswertung kam Bündnis 90/Die Grünen auf 28,76 Prozent, die SPD auf 15,2, die CDU auf 12,74, die LINKE auf 6,89, die AfD auf 6,72, die FDP auf 5,53 und die Tierschutzpartei auf 5,04 Prozent. (pes)

    Lesen Sie dazu auch den Standpunkt von Redakteur Peter Schmieder.

    Bearbeitet von Peter Schmieder

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