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    IBIND / STUTTGART

    Tierquälerei in Ibind: „Peta“ setzt Belohnung aus

    Auch wenn der Fall von Tierquälerei in Ibind weit über die Region hinaus für Entrüstung gesorgt hat, neue Erkenntnisse oder Hinweise sind bei der Polizeiinspektion in Ebern bis Freitag nicht eingegangen, hieß es von der Polizei auf Nachfrage der Redaktion.

    In der Nacht zum Montag hatte ein Unbekannter im Burgpreppacher Ortsteil Ibind ein Pferd so schwer verletzt, dass das Tier starb. Für Hinweise, die den Täter überführen, setzt nun „Peta“ eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro aus, schreibt die Tierrechtsorganisation in einer Pressemitteilung. In den vergangenen Monaten habe es bundesweit zahlreiche Anschläge auf Pferde gegeben, so Judith Pein im Namen von „Peta“.

    Zeitgleich „Pferderipper“-Fall in Nordrhein-Westfalen

    Man wolle mit der ausgesetzten Belohnung dazu beitragen, „den Pferderipper zu überführen“. Außerdem fordere „Peta“ ein behördliches Register, in dem Anschläge auf Pferde und bereits überführte Tierquäler erfasst würden. „So könnten mögliche Tatzusammenhänge aufgezeigt sowie Täterprofile erstellt werden.“ Behörden könnten so effektiver überregional zusammenarbeiten. „Peta“ registriere seit 2013 Taten von „Pferderippern“ und stelle die Informationen ermittelnden Behörden zur Verfügung. In 2019 hat es laut „Peta“ sieben Übergriffe auf Pferde in Thüringen gegeben. Fast zeitgleich zum Ibinder Fall sei ein Übergriff auf ein Pferd in Nordrhein-Westfalen gewesen. Auch dieses Tier starb. (dix)

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