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    HAINERT

    Traktor in Hainert stand in Flammen

    Ein Traktor in stand in Hainert in Flammen. Foto: René Ruprecht

    Schon aus weiter Entfernung war die schwarze Rauchsäule am Montagabend über Hainert zu sehen. Auf einem Aussiedlerhof stand ein Traktor in Vollbrand. Dadurch gerieten ein Kuhstall in direkter Nähe des Brandortes und ein großes Strohballenlager in Gefahr. Kurz vor 19 Uhr wurde die Feuerwehr wegen des Brandes eines landwirtschaftlichen Gerätes alarmiert. Vor Ort stand ein Traktor der Marke „Mc Cormick“ in Flammen. „Wir haben sofort eine Schlauchleitung zum 200 Meter entfernten Hydranten gelegt, während das wasserführende Fahrzeug mit dem Erstangriff begonnen hat", sagte Sascha Pataky, der als zweiter Kommandant der Feuerwehr Hainert die Einsatzleitung inne hatte.

    Atemschutzträger hatten das Feuer mit Schaum und Wasser binnen weniger Minuten unter Kontrolle und kurze Zeit später gelöscht. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte nach versteckten Glutnestern. Gleichzeitig wurde der offene Kuhstall ausgiebig belüftet. Weder Mensch noch Tier kamen zu Schaden.

    „Die perfekte Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren hat Schlimmeres verhindert“, lobte Kreisbrandmeister Bernhard Finger die ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Somit konnte ein Großbrand vereitelt werden, der wesentlich höheren Schaden angerichtet hätte. Mit rund 70 Männer und Frauen waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Hainert, Wonfurt, Westheim, Knetzgau und Sand im Einsatz. Auch das Rote Kreuz war vorsorglich mit einem Rettungswagen vor Ort. Warum das Feuer ausbrach, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Am Traktor entstand Totalschaden.

    Ursache für den Brand des Traktors dürfte laut Mitteilung der Polizei ein technischer Defekt gewesen sein. Dem Eigentümer entstand ein Schaden in Höhe von 55 000 Euro.

    Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz. Foto: René Ruprecht

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