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    Hofheim

    Vom Ei zum Huhn: Kükenschau mit faszinierenden Begegnungen

    Bertram Reußenzehn nimmt Kindern bei der Kükenschau des Geflügelzuchtvereins Ibind und Umgebung in Hofheim die Angst vor dem großen Hahn. Foto: Alois Wohlfahrt

    Erst ist sie noch ganz zaghaft, dann aber streichelt Amelie das riesige Federvieh in den Armen von Bertram Reußenzehn ganz unbekümmert. Und das, obwohl sie zum ersten Mal in ihrem Leben mit ihren Händen fühlen kann, wie sich so ein lebendiges Federvieh anfühlt. Und genau solche Augenblicke sind, warum Reußenzehn und die Mitglieder des Geflügelzuchtvereins Ibind und Umgebung alle Jahre wieder ihre Kükenschau organisieren. "Es ist einfach wichtig, dass die Kinder den Kontakt zur Natur bekommen. Dass sie wissen, wie Tiere leben, wo Lebensmittel herkommen", sagt Reußenzehn.      

    Und genauso sieht es die Mutti der vierjährigen Amelie, Nadine Ziegler aus Aidhausen, die zusammen mit dem Happertshäuser Kindergarten nach Hofheim in die Ausstellungshalle der Geflügelzüchter gekommen war. Den Kontakt zur Natur ermöglichen, auch für Nadine Ziegler ist dies wichtig und freut sich, dass die Geflügelzüchter dies ermöglichen. 

    Die Besucher haben die Möglichkeit zu sehen, wie die Entwicklungsstadien vom Ei zum Huhn sind, konnten die verschiedensten Eier begutachten, schlüpfende Küken erleben, oder prächtige Rasse-Hühner, wie den Brahma-Hahn, den Reußenzehn in seinen Armen hielt betrachten.

    Auftakt der Schau war am Freitag, für Kindergärten und Grundschulkinder. Die Kükenschau geht allerdings auch am Samstag, 6. April, und am Sonntag, 7. April, in Hofheim in der Ausstellungshalle unweit des Hofheimer Freibads weiter, berichtet der Vorsitzende Rupert Bockelt. Am Samstag ist die Schau zwischen 9 und 16 Uhr geöffnet, am Sonntag zwischen 8 und 16 Uhr. Am Sonntag ist zudem wieder der Streichelhasen-Wettbewerb.  

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