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    SAND

    Vom Frankenlied bis „Smoke on the Water“

    Mit Pieter Roux gelang den Sandern die Verpflichtung eines Weltklasse-Tenors, der schon auf fast allen renommierten Bühnen in Deutschland und Österreich auftrat. Foto: Christian Licha

    Ein ganz besonderes Ambiente herrschte auch bei der zweiten Auflage des Klang-Art-Konzertes, das am Samstag vom Blasorchester Sand präsentiert wurde. Unter dem Motto „Seebühne“ verwandelte sich der Parkplatz am oberen Altmain in ein stilvolles und einzigartiges Veranstaltungsgelände, das mit Einbruch der Dunkelheit farblich illuminiert wurde.

    Bejubelt wurde das abwechslungsreiche Konzert der Extraklasse von den Zuschauern. Unter seinem Dirigenten Thomas Nees zog das Blasorchester alle Register. Passend zur Kulisse des Altmains wurde ein Ausschnitt aus der „Wassermelodie“ von Gerog Friedrich Händel genauso perfekt dargeboten wie zum Beispiel die Schnellpolka „Eljen a magyar“ von Johann Strauß. Mit „Pirates of the caribbean“ oder der Titelmelodie des legendären deutschen Spielfilms „Das Boot“ fehlten aber auch modernere Töne nicht.

    Stolz kündigte Moderatorin Lisa Sünkel einen besonderen Gast an, der den Abend zusätzlich musikalisch bereicherte. Opernsänger Pieter Roux, ursprünglich aus Carletonville in Südafrika stammend und mittlerweile in Roßstadt lebend, stand schon auf fast allen renommierten Bühnen in Deutschland und Österreich. Nun überzeugte der Weltklasse-Tenor mit seinem hervorragenden Gesang zusammen mit dem Blasorchester Sand. Eine Zeitreise zurück in die 1920-er Jahre gab es mit dem Lied „Gern hab ich die Frauen geküsst“ aus einer Operette von Franz Lehar. Zum Standardrepertoire aller großen Tenöre gehört auch „Nessun Dorma“, einer Arie aus der Oper Turandot von Puccini. Mit seiner eindrucksvollen Stimme und einem gewissen italienischen Flair präsentierte Pieter Roux gekonnt auch dieses Werk. Neben seinen anderen Liedern, die er auf der Sander Bühne zum Besten gab, hatte der Tenor nach einem überwältigenden Applaus mit „Guten Abend, gute Nacht“ noch eine Zugabe parat.

    Auch der Nachwuchs durfte sein Können zeigen. Egal ob das Frankenlied oder „Smoke on the Water“, die 16 Mädels und Jungs des Jugendblasorchesters präsentierten ihre Stücke sehr überzeugend. Zusammen mit Dirigent Thomas Nees spielten sich die Neun- bis Vierzehnjährigen in die Herzen der Zuschauer.

    Vorsitzender Manuel Klauer nahm das Konzert zum Anlass, langjährige aktive Musiker zu ehren. Reinhard Dünninger vom Nordbayerischen Musikbund stellte die jahrzehntelange Treue heraus und überreichte Klaus Johanydes und Klaus Reitwiesner jeweils für 40 Jahre aktives Musizieren Urkunde und Anstecknadel. Ebenso wurden Dominik Mahr, Jonas Strätz und Julian Woitek für 20 Jahre aktives Musizieren entsprechend ausgezeichnet.

    Für jahrzehntelanges aktives Musizieren wurden verdiente Mitglieder geehrt. Unser Bild zeigt von links: Reinhard Dünninger (Nordbayerischer Musikbund), Klaus Reitwiesner (40 Jahre), Klaus Johanydis (40 Jahre), Julian Woitek, Jonas Strätz, Dominik Mahr (alle 20 Jahre) und Vorsitzender Manuel Klauer. Foto: Christian Licha
    Auch das Jugendblasorchester durfte beim Klang-Art-Konzert sein Können zeigen. Foto: Christian Licha

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