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    ELTMANN

    Von „Frosty Snowmann“ bis „Rockin` nutcracker“

    In weihnachtlichem Outfit zeigte sich das Eltmanner Jugendorchester mit Dirigent Werner Lehrieder an der Spitze.
    In weihnachtlichem Outfit zeigte sich das Eltmanner Jugendorchester mit Dirigent Werner Lehrieder an der Spitze. Foto: Günther Geiling

    Mit Pauken und Trompeten al la Marseillaise eroberte 1953 das französische Musikstück „the deum prelude“, das heute als „Eurovisionsfanfare“ weithin bekannt ist, das öffentliche Bewusstsein. Nun stellte es auch den Auftakt der Stadtkapelle bei ihrem traditionellen Weihnachtskonzert in der völlig überfüllten Stadthalle dar und das Blasorchester begeisterte unter der Leitung von Dimitry Braudo mit weiteren konzertanten, aber auch weihnachtlichen Werken.

    „Du kannst Musik nicht berühren, aber sie dich.“ Mit diesen Worten begrüßte Vorsitzender Alexander Alka die Gäste in der Stadthalle und überraschte sie mit den beiden Nachwuchsorchestern, die aufzeigten, dass der Stadtkapelle um ihre Zukunft nicht bange sein muss. Erst drei Monate an ihren Instrumenten, zeigte die „Bläserklasse“ unter Bernhard Rippstein, dass sie in dieser Zeit schon viel gelernt hat, und unterstrich das mit zahlreichen bekannten Weihnachtsliedern.

    Auf der musikalischen Leiter schon bedeutende Schritte weiter und so mancher auch schon vor dem Eintritt in das große Bläserensemble, präsentierte sich dann das Jugendorchester „mir spieln zamm“ unter seinem Dirigenten Werner Lehrieder. Es pflegt ja eine besondere Zusammenarbeit mit den „Harmonie Kids“ aus Ebelsbach.

    Schon in den ersten Takten des mit über 30 Personen besetzten Klangkörpers zeigte die Stadtkapelle, dass sie über alle Instrumente hin gut besetzt ist und deswegen auch anspruchsvolle Arrangements qualitätsvoll umsetzen kann. Unbeschwert zwitscherten so die Holzbläser zwischen den melodischen Abschnitten der „Elisabeth Serenade“, welche die hohen Blechbläser gefühlvoll intonierten.

    Das nächste Stück „my dream“ der Kärtner Erfolgsformation „Fegerländer“ und von Komponist P. Leitner spielte man in Erinnerung an den mit 52 Jahren viel zu früh verstorbenen Trompeter Stefan aus der Kapelle.

    Der Big-Band-Sound der Stadtkapelle musste dann bei dem Popsong-Klassiker „somthin` stupid“ aber etwas hinter zwei Stimmen zurücktreten. Ursprünglich einmal ein Nummer-eins-Hit von Frank Sinatra und seiner Tochter Nancy, stand an diesem Abend das „Eltmanner Duo“ Katrin Alka und Peter Marowsky den großen Vorbildern in nichts nach und verzauberte ihre Zuhörer bis zu den letzten Worten „I love You“.

    Die Konzertbesucher konnten mitswingen beim Ohrwurm „Winter Wonderland“, zu dem Tristan Muse das neue Bariton-Saxophon der Kapelle mit Soli zum Klingen brachte und Vorsitzender Alexander Alka seinen beiden Stellvertretern Klaus Reitz und Anna-Rita Colombo sowie weiteren Helfern ein dickes Lob aussprach. Das galt auch für Dirigent Dimitry Braudo, zu dem er bei großem Applaus sagte: „Wir spüren, du bist gerne bei uns und hoffen, du bleibst noch lange bei uns!“ Er bezeichnete den Dirigenten sogar als Therapeuten der Kapelle. „Ich brauche keine Therapie, denn ich gehe zur Musikprobe und gehe von dieser Probe gut gelaunt nach Hause.“

    Mit dem Medley der Filmmusik „Polar-Express“, dem „Happy Xmas“ von John Lennon/Ono und dem „Rudolph The Red Nosed Reindeer“ klang der vorweihnachtliche Abend dann aus und die Musiker durften für ihre Darbietungen stehende Ovationen entgegennehmen. (gg)

    Die Stadtkapelle Eltmann mit ihrem Dirigenten Dimitra Braudo wusste den Zuhörern im Saal jederzeit zu gefallen.
    Die Stadtkapelle Eltmann mit ihrem Dirigenten Dimitra Braudo wusste den Zuhörern im Saal jederzeit zu gefallen. Foto: Günther Geiling
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