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    HOFHEIM

    Von Kurgarten bis Landschaftspark

    Sie eröffneten die Wanderausstellung „Gärten in Unterfranken” im Bürgerzentrum Hofheim (von links) Kreisfachberater Guntram Ulsamer, Stellvertretender Landrat Oskar Ebert, Bürgermeister Wolfgang Borst, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Tourismusmanagerin Susanne Volkheimer, Clemens Lukas, Stellvertretende Landrätin des Landkreises Schweinfurt Christine Bender und Kreisarchivpfleger Johann Reuscher. Foto: Martin Schweiger

    Die Wanderausstellung „Gärten in Unterfranken“ ist am Donnerstag im Interkommunalen Bürgerzentrum in Hofheim eröffnet worden. Sie ist dort im Ausstellungsraum sowie in der Tourist-Info im Erdgeschoss bis Ende Januar montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr zu sehen. Die Ausstellung wurde zur Unterstützung der Kulturarbeit und Heimatpflege vom Bezirk Unterfranken initiiert.

    Clemens Lukas von Kulturpartner, einer Netzwerkagentur für Kultur, Medien und Kommunikation aus Bayreuth, hat die Ausstellung zusammen mit seinem Team umgesetzt. Sie fokussiert die Garten-Mensch-Beziehung und stellt neben international bekannten Gärten wie den Hofgarten in Würzburg und Veitshöchheim bürgerliche Gartenanlagen, ländliche Nutzgärten, elegante Kurparks und Privatgärten vor. Darunter auch den Landschaftspark Bettenburg, welcher durch die Bettenburger Tafelrunde um Christian von Truchsess, Friedrich Rückert oder Gustav Schwab eine besondere Bedeutung für die Haßberge hat, sagte Stellvertretender Landrat Oskar Ebert (Freie Wähler) während der Eröffnungsfeier.

    Gartenparadiese Haßberge

    Ganz aktuell sei das Projekt „Gartenparadiese Haßberge“, das den Zusammenschluss von Gartenfreunden und den gemeinsamen Austausch fördert. Über aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten informieren ein Internetblog, Flyer und weitere Medien. Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Haßberge unterstützt bei der Koordinierung. Anliegen ist die Darstellung der Region mit all ihren erlebnisreichen Facetten, im Speziellen die gartenkulturellen, kulturellen und kulinarischen Besonderheiten. Interessierte haben die Möglichkeit diese Gärten nach Absprache zu erleben, sich Anregungen zu holen und sich mit den Gartenbesitzern auszutauschen.

    Gästeführer Gartenerlebnis

    In diesem Jahr hat sich Reinhard Schneider aus Hainert (Gemeinde Knetzgau) als erster Gästeführer Gartenerlebnis Bayern aus dem Landkreis qualifiziert. Seither macht Schneider Führungen im eigenen Garten und im Schlosspark Oberschwappach. Als ein „Stück Lebensfreude“ und einen „Beitrag zur Gesunderhaltung“ bezeichnete Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, der selbst gerne im Garten arbeitet, die Arbeit im Garten.

    Biodiversität statt Steinwüsten

    „Wir brauchen Biodiversität und keine Steinwüsten“ meinte er. Mit 100 000 Euro jährlich würde der Bezirk Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen in Unterfranken bezuschussen.

    Johann Reuscher aus Hofheim, der Führungen durch den Landschaftspark Bettenburg durchführt, appellierte, den Park zu erhalten. Hofheim ist nach der Würzburger Residenz und Bad Brückenau der dritte Ausstellungsort der „wandernden Gartenschau“.

    Ihn würdigt die Ausstellung, den Landschaftspark Bettenburg, hier bei einem Waldkonzert, der in der Region einzigartig ist. Foto: Gudrun Klopf

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