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    ELTMANN

    „Wallburg-Express“ gehört zu Deutschlands besten Schülerzeitungen

    Die Redaktion des Eltmanner „Wallburg-Express“ durfte sich nach ihrem Landessieg in Bayern über einen „Digitalen Tag“ mit Redakteuren der „Süddeutschen Zeitung“ freuen. Unser Bild zeigt Schulleiter Raimund Willert und SZ-Redakteurin Anna Günther (von links), der Chef der SZ-Bayernredaktion Sebastian Beck und AG-Leiter Lehrer Richard Künzel (von rechts) sowie Silke Zimmermann (4. von rechts) mit den Schülerinnen des Eltmanner Redaktionsteams.
    Die Redaktion des Eltmanner „Wallburg-Express“ durfte sich nach ihrem Landessieg in Bayern über einen „Digitalen Tag“ mit Redakteuren der „Süddeutschen Zeitung“ freuen. Unser Bild zeigt Schulleiter Raimund Willert und SZ-Redakteurin Anna Günther (von links), der Chef der SZ-Bayernredaktion Sebastian Beck und AG-Leiter Lehrer Richard Künzel (von rechts) sowie Silke Zimmermann (4. von rechts) mit den Schülerinnen des Eltmanner Redaktionsteams. Foto: Günther Geiling

    Vor einigen Wochen landete die Schülerzeitung „Wallburg-Express“ der Georg-Göpfert-Mittelschule Eltmann in Bayern ganz vorne und wurde mit einem „Premium-Preis“ ausgezeichnet. Nicht genug: Nun wurde sie von einer Jury des Schülerzeitungswettbewerbs der Bundesländer auf den Olymp gehoben. Der Wallburg-Express ist „Deutschlands beste Schülerzeitung“ in der Kategorie Mittelschule, wobei sich 1900 Teilnehmer beworben hatten. Die Freude beim Redaktionsteam war riesig.

    Der Wettbewerb wird seit 2004 unter dem Titel „Kein Blatt vor dem Mund“ von der Jugendpresse, den Ländern und der Kulturministerkonferenz empfohlen, wobei Hauptpartner der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ist.

    Zeitung ist „wichtiges Sprachrohr“

    Bei der Siegerehrung sagte der Schirmherr, Bundesratspräsident Daniel Günther: „Schüler haben enorm viel zu sagen. Schülerzeitungen sind ihr Sprachrohr, egal, ob online oder gedruckt. Sie verkörpern Meinungs- und Pressefreiheit an Schulen und sind ein wichtiger Baustein in der demokratischen Meinungsbildung. Wir brauchen junge Menschen, die mit Informationen verantwortungsbewusst und kritisch umgehen. Und gerade deshalb brauchen wir Schülerzeitungen.“

    Für das Redaktionsteam des „Wallburg-Express“ war die Fahrt zur Preisverleihung nach Berlin ein besonderes Erlebnis. Christina aus Theinheim meinte: „Die Preisverleihung im Bundesrat war schon außergewöhnlich. Das war ein Erlebnis, das man nie mehr vergisst.“ Emilia aus Eltmann wurde noch deutlicher. „Ich bekam richtig Herzflattern, als der Name unserer Zeitung aufgerufen wurde für unseren Auftritt auf der Bühne.“

    Dabei war es nicht das erste Mal, denn der „Wallburg-Express“ wird seit vielen Jahren immer wieder als beste Schülerzeitung in Bayern und/oder in Deutschland im Bereich der Mittelschulen ausgezeichnet. Die Schülerzeitung aus der Wallburgstadt wurde 1985 unter Lehrer Siegbert Mantel gegründet und erschien zunächst mit mehreren kleinen Ausgaben pro Jahr. Mit der Versetzung von Lehrer Richard Künzel an die Georg-Göpfert-Mittelschule im Jahre 1997 kehrte nach einigen Jahren Pause neuer Schwung ein. Das hatte seinen Grund, denn der computerbegeisterte Richard Künzel, der das Studium zum Gymnasiallehrer absolviert hatte, hatte zwischenzeitlich in der Computerbranche bei Philipps angeheuert. Dort bereitete er – unter anderem für Lehrer – Programme auf und war als Marketingleiter tätig. Es zog ihn aber wieder in die Schule zurück, wo er zur Gestaltung einer Schülerzeitung viele Tipps mit einbringen konnte.

    Ein Jahr Zwangspause pro Sieg

    Er steht hinter der AG Schülerzeitung, aus seinen Schülern requiriert er immer wieder „Zeitungsmacher“ für dieses Medium. „Natürlich stehe ich für die Organisation, sammle die Infos und halte den roten Leitfaden in der Hand“, stapelt Richard Künzel etwas tief.

    Auf jeden Fall durfte der Wallburg-Express schon in den Jahren 2010 und 2011, 2015, 2017 und 2019 Auszeichnungen in Berlin entgegennehmen. „Wenn wir in manchen Jahren nicht dabei waren, dann lag das daran, dass man nach einem ersten Platz in Bayern immer ein Sabbatjahr einlegen und aussetzen muss.“ 2011 sei die Zeitung besonders erfolgreich gewesen. Das Team nahm zwei Tage an einem Wettbewerb des Magazins „Spiegel“ in Hamburg teil. In diesem Jahr gab es als Premium-Preis einen digitalen Tag mit Redakteuren der Süddeutschen Zeitung.

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