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    KREIS HAßBERGE

    Warmer Regen für Riedbach und Knetzgau

    Rund 700 000 Euro Fördermittel erhält Riedbach, unter anderem für die Sanierung des Kirchenumfelds in Mechenried. Foto: Ulrich Kind

    Der Freistaat Bayern unterstützt in diesem Jahr 30 Städte und Gemeinden in Unterfranken mit 18,8 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Darunter sind auch zwei Gemeinden aus dem Landkreis Haßberge. Im Rahmen der Städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen und Einzelvorhaben erhält Knetzgau für seinen Altort 120 000 Euro, die Riedbacher Gemeindeteile Mechenried und Kleinmünster bekommen im Rahmen der Förderinitiative „Innen statt Außen“ 696 000 Euro.

    „Die Mittel kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute“, wird Bayerns Bauminister Hans Reichhart in einer Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr zitiert. „Wir helfen ihnen dabei, Gebäudeleerstände zu beseitigen und ihre Ortsmitten zu stärken.“ Rund 88 Prozent der Mittel aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm fließen in den ländlichen Raum, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung Bayerns lebt.

    Hörbar erfreut zeigte sich am Telefon Riedbachs Bürgermeister Bernd Fischer, als er von der Nachricht erfuhr. Über Fördermittel freue man sich natürlich immer, so Fischer, umso mehr, „ist es schön, dass auch kleinere Gemeinden berücksichtigt werden“.

    Gedacht sind die Fördermittel im Ortsteil Mechenried für die Gestaltung des Kirchenumfelds und der Gaden. In Kleinmünster soll der Innenortsbereich „Am Bach“ aufgewertet werden, so der Riedbacher Bürgermeister.

    Dank der Initiative des Bauministers werde das landeseigene Bayerische Städtebauförderungsprogramm mit rund 209 Millionen Euro auf Rekordhöhe fortgeführt. Reichhart: „Die bayerischen Innenstädte und Ortskerne sollen attraktiv und lebenswert bleiben. Deshalb unterstützen wir Kommunen dabei, auf Innenentwicklung zu setzen, Leerstände zu nutzen und eine Art Donut-Effekt zu verhindern, bei dem um den Ortskern herum Leben herrscht und im Ortskern selber die Häuser verfallen. Für Gemeinden, die sich für eine solch nachhaltige Siedlungsentwicklung einsetzen und Flächen sparen, erhöhen wir den Fördersatz auf 80 Prozent.“ (wos/dix)

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