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    HAßFURT

    Warum Integration am besten über Sprache gelingt

    Freuen sich über die Zertifikate für das Sprachförderprojekt. Hintere Reihe, von links: Leonie Linsner, Marie Gehring, Lukas Geuppert, Alessia Savina, F. Kaufner, Angelika Müller, F. Linz, Leonie Zösch, F. Kral, Paula Multerer, Lisa-Marie Großkreutz, Elena Günther, Magdalen Pohley, Noreen Bertram, Annika Schramm, Emily Weinbeer, Natalie Schunk, H. Stepputtis, F. Schott, Kerstin Thieler, F. Schmidt, F. Just und Chiara Krüger sowie (vordere Reihe von links) Jessica Krüger, Viktoria Rudel, Kiowa Diroll, Marcel Gross, Melissa Simon, Milena Popp, Samira Dziedzic, Julia Köhler, Eva Jost, Lisa Krug, Silke Heim und Carina Schwert-Kirchner. Es fehlen Laura Mahr und Christina Hepting. Foto: Kerstin Krüger

    Das Sprachförderprojekt für Kinder mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung an der Grundschule Haßfurt hat das Motto des Rotary Clubs Haßberge „Sei die Inspiration“ aufgegriffen und die Zertifikatsverleihung unter dieses Motto gestellt, teilt Michael Will, Sprecher des BRK-Kreisverbandes, mit. Ohne den Rotary Club Haßberge, der das Projekt seit vielen Jahren finanziell unterstützt, hätte dieses nicht verwirklicht werden können.

    Zum zwölften Mal konnte im Rahmen des Projektes, das unter der Schirmherrschaft der BRK-Mittags- und Ganztagsbetreuung an der Grundschule Haßfurt stattfindet, an zahlreiche Sprachbegleiter ihre Zertifizierung in einer Feierstunde überreicht werden. In diesem Schuljahr wurden 26 Schüler der Albrecht-Dürer-Mittelschule, der Auguste-Kirchner-Realschule und der Fachakademie für Sozialpädagogik zu Tutoren der Sprachvermittlung ausgebildet, heißt es weiter in der Verlautbarung. Die Anleitung dazu hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BRK-Mittags- und -Ganztagsbetreuung übernommen: Carina Schwert-Kirchner, Eva Jost, Silke Heim und Isabell Sander.

    Zum einen unterstützten die Sprachbegleiter Grundschüler aus Familien mit Migrationshintergrund und mit Fluchterfahrung beim Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache und erhöhen so deren Bildungschancen, wird Teamleiterin Kerstin Thieler in der Mitteilung zitiert. Zum anderen qualifizierten sich die Jugendlichen unter Anleitung einer erfahrenen Fachkraft zu Sprachbegleitern. Für beide Seiten stelle dieses Projekt Jahr für Jahr eine „Win-Win-Situation“ dar.

    Die jungen Sprachbegleiter, die sich mit viel Geduld und Begeisterung den Grundschulkindern angenommen hätten, um ihnen die deutsche Sprache und Kultur zu vermitteln, inspirierten ihre kleinen Schützlinge und wurden ebenso durch diese angeregt. Carina Schwert-Kirchner nannte nur einige der Länder, aus denen die geförderten Kinder stammten, unter anderem Russland, Syrien, Afghanistan und die Slowakei.

    Schwert-Kirchner dankte den Sprachbegleitern für ihren Einsatz und überreichte das Zertifikat zusammen mit Vertretern des Schulamtes, der Schulen und des Rotary Clubs Haßberge. Insbesondere bedankte sie sich bei den Betreuungslehrerinnen Irene Linz und Christine Kaufner für das besondere Engagement im Projekt und bei Gisela Schott, der Rektorin der Grundschule Haßfurt, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

    Besonderen Anklang fand die Tanzaufführung der „Tanzmäuse“. Die vier Grundschülerinnen, die von Laura Schnaus, einer Mitarbeiterin der Mittags- und Ganztagsbetreuung des BRK, angeleitet wurden, verzauberten die Gäste durch ihre außergewöhnliche Tanzdarbietung, mit der sie die Anwesenden aufforderten, sich durch Malerei und ungewöhnliche Speisen inspirieren zu lassen. Ein weiterer Höhepunkt war die Überreichung eines Geschenks in Form von bunten Gewürzen an alle Unterstützer und Förderer durch die Mitarbeiter des Sprachförderprojekts. Bei einem gemischten Buffet klang die Veranstaltung aus. (wos)

    Bearbeitet von Wolfgang Sandler

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