• aktualisiert:

    SYLBACH

    Warum Sylbach in grün-weiß-rot leuchtete

    Viele Besucher der „Italienischen Nacht“ des SV Sylbach waren wegen der Band „Die Cavallinis“ (im Bild Roland Rink) gekommen, die mit Gitarre und Kontrabass mitten im Publikum spielten und dabei vom Schlagzeug auf der Bühne begleitet wurden. Foto: Ulrike Langer

    Sie war wieder ein fröhliches Fest, die „Italienische Nacht“, die der SV Sylbach am Freitag und Samstag auf dem romantischen Festplatz mitten im Ort feierte. War schon die Nacht am Freitag mild gewesen, so toppten die Temperaturen in der Samstagnacht dies noch einmal. Auch ohne direkten Sonnenschein lag über dem Festplatz das Strahlen der Gäste, die bis in die Nacht hinein feierten.

    Der SV Sylbach hatte alles aufgeboten, was zu einem gemütlichen, italienisch inspirierten Fest gehört: schön gedeckte Tische, Fähnchen in grün-weiß-rot, 1500 Lampen, die den idyllischen Platz erleuchteten, Lichterketten um die Bäume sowie italienische Speisen und Getränke. Zum Charme des Festes trugen auch die angestrahlten Wasserspiele in der gestauten Nassach, das in den Farben der italienischen Flagge illuminierte historische Rathaus und die bequemen Liegestühle, in denen es sich herrlich chillen ließ, bei. Die Besucher waren von den zauberhaften Farben und der Stimmung so angetan, dass viele mit dem Handy ein Erinnerungsfoto schossen.

    „Das ist Gardasee-Feeling“, schwärmten Roland Rink (Gesang, Gitarre), Ali Reuter (Gesang, Bass) und Rudi Wolf (Schlagzeug) von den „Cavallinis“, die am Freitag zum 10. Mal mitten im Publikum aufspielten und mit unvergessenen Hits aus der Zeit zwischen 1950 und 1980 begeisterten. Am Samstag forderten dann Enzo und Bernadette von der Band „Taktgefühl“ die Gäste zum Tanzen auf und verbreiteten ebenfalls eine romantische Stimmung.

    „Wir kommen jedes Jahr“, erzählten Gäste aus Haßfurt, Unterhohenried und Hainert, die alle miteinander verwandt sind. „Wir lieben die Musik, lachen und tanzen gerne und finden die Atmosphäre hier einfach toll!“ Auch Inge Ankenbrand aus Hainert und ihre Freunde Jürgen und Silvia Stumpf aus Breitengüßbach genossen einen Abend lang das Feeling, das sie an Klein-Venedig in Bamberg erinnerte.

    „Das Ambiente hier ist sehr schön und familiär und man fühlt sich wie in Italien“, sagten sie, wobei sie sich auch durch die kleine Gondel in der Nassach sehr beeindruckt zeigten: „Das ist wie Klein-Canalissimo!“ Verschiedene Besucher aus Wertheim, Würzburg und Sylbach zeigten sich besonders angetan von der Band „Die Cavallinis“. „Einmal gesehen, schon war?s um uns geschehen“, sagten sie schmunzelnd und ergänzten, wie gut ihnen die „Italienische Nacht“ in jedem Jahr gefällt. Der Dritte Vorsitzende des SV Sylbach, Jürgen Heinl, zeigte sich nach den beiden Abenden überwältigt. „Die Italienischen Nächte haben unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Bei 20 Grad um Mitternacht fühlten wir uns wie in Bella Italia“, sagte er.

    „Uns freut, dass die Besucher das Ambiente unseres Festplatzes als einzigartig geschildert haben und dass auch unsere Arbeit im Vorfeld zur Verschönerung des Platzes gewürdigt wurde. So macht es auch unseren vielen Helfern Spaß“, so Heinl.

    Das beleuchtete Rathaus am Festplatz an der Nassach, die angestrahlten Wasserspiele und die illuminierte Brücke über den Bach nutzten viele Gäste für ein Erinnerungsfoto. Foto: Ulrike Langer

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!