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    KÖNIGSBERG

    Warum der Phantasie keine Grenzen gesetzt waren

    Ingrid Tadje malt farbenfrohe, skurrile Bilder, die beim Betrachten keine Grenzen setzen. Foto: Gerold Snater

    Offene Ateliers von Künstlern wurden drei Tage lang im Rahmen des Projekts „Kunststück“ des Landkreises am vergangenen Wochenende angeboten. In Königsberg waren es zwei Ateliers, die besichtigt werden konnte.

    In der Pfaffengasse hatte Ingrid Tadje die Tür zu ihrem Atelier geöffnet, am Salzmarkt Gerhard Nerowski. Ganz unterschiedliche Stilrichtungen beziehungsweise Objekte gab es dabei zu sehen.

    Bei Ingrid Tadje sind die Arbeiten keiner bestimmten Stilrichtung unterworfen. Sie experimentiert gerne. Ihre neuen Arbeiten, vorwiegend mit collagiertem Faserpapier, sind in Aussehen und Wesen äußerst farbenfroh, skurril und bizarr. Der Phantasie sind beim Betrachten keine Grenzen gesetzt.

    Bildhauer Gerhard Nerowski ist seit 1992 als freischaffender Künstler in Königsberg tätig. Er arbeitet im Bereich Kunst am Bau und in der freien Bildhauerei. In seiner Werkstatt sind hauptsächlich freie Arbeiten aus Stein, Holz und Bronze zu sehen, darunter viele Statuen und Portraitköpfe. Beeindruckend auch seine Objekte des täglichen Alltags, von der Pinnadel bis hin zum Tennisschläger oder der geleerten Zahnpastatube, die er mit der Kettensäge fertigt.

    Beide Künstler zeigten sich mit dem Besuch am Feiertag, dem „Tag der Deutschen Einheit“ zufrieden. Am Samstag und Sonntag war der Besucherandrang überschaubar. (sn)

    Gerhard Nerowski fertigt mit der Kettensäge auch die unterschiedlichsten Objekte des täglichen Alltags. Foto: Gerold Snater

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