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    ZELL

    Warum die Wörscht in Zell nur eine Begleiterscheinung sind

    Die Zeller Musikanten mit Dirigent Pascal Cieplik überzeugten bei ihrem Sommerkonzert mit einer großen Bandbreite an Genres. Foto: Christian Licha

    Unter dem Motto „Wörscht mit Musik“ veranstaltete der Musikverein Zell am Samstag sein Sommerkonzert. Über 200 Zuschauer waren begeistert von den Darbietungen der Zeller Musikanten, die eine große Bandbreite an Genres abgedeckt hatten. Dazu gab es mit „Wurst mit Musik oder Käse“, verschiedene Sorten Bratwürste und Brotzeiten sowie allerlei Arten von „Wörscht“.

    „Open Air“ bei sommerlichen Temperaturen gingen die 24 Musiker unter Leitung von Dirigent Pascal Cieplik mit der Zeit und präsentierten einen guten Mix. So war zum Beispiel der Pop-Song „The Power of Love“ zu hören, der Marsch „Mein Regiment“ oder der Walzer „Für meine Liebste“. Dieser war Familie Sponsel gewidmet, die schon immer ein Unterstützer des Musikvereins war und auch dieses Mal den Festplatz auf ihrem Grundstück zur Verfügung gestellt hatte.

    Aufwändiges Medley begeistert

    In „Gilbert O'Sullivan“ glänzte Manfred Pfaff mit seinem Flügelhorn-Solo bei „Claire“. Franziska Ullrich und Uschi Roppelt-Gehring spielten hervorragend das Solo mit ihren Trompeten bei „Rock'n'roll forever“. Aus vier Titeln bestand das aufwändige Medley „Golden Swing time“. „Hello Dally“, „Mackie Messer“, „Bei mir bist Du schön“ und „Out the street where you live“ interpretierten die Zeller Musikanten perfekt, so dass es dafür, wie auch beim Ende des Konzertes, einen lang anhaltenden Applaus gab. Mit dem „Böhmischen Traum“ und „Dem Land Tirol die Treue“ erfüllten die Musiker die Zugabewünsche.

    Unter anderem mit der Katharinenpolka und dem Frankenliedmarsch zeigte die „Klang Gäng“ ihr Können. Die Nachwuchsmusiker unter Leitung von Andrea Echaniz-Gerhard bekamen ebenfalls viel Applaus. Besonders gut kam die Ambospolka an, bei der der siebenjährige Fabian als jüngstes Mitglied dieser Formation den Klang mit Hammerschlägen auf einen Amboss unterstützte.

    Vorsitzender Jürgen Schnös lud alle musikinteressierten Kinder dazu ein, in der „Klang Gäng“ mitzumachen. Für die Kleinsten ab drei Jahren bietet der Musikverein mit der „Rasselbande“ eine musikalische Früherziehung an. (cl)

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    Mehr Bilder und ein Video unter www.mainpost.de

    Auch die „Klang-Gäng“ – der Nachwuchs der Zeller Musikanten – unter der Leitung von Andrea Echaniz-Gerhard zeigte beim Sommerkonzert ihr Können. Foto: Christian Licha

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