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    HAßFURT

    Warum schlägt das Herz der Stadt auf dem Marktplatz?

    Groß war der Besucherandrang bereits am ersten Tag des zweitägigen Marktplatzfestes der Stadt Haßfurt. Foto: Ulrike Langer

    Ein Fest mitten in den Sommerferien – das kommt bei den Haßfurtern und bei Bürgern aus nah und fern gut an. Immerhin kamen zum 4. Marktplatzfest der Stadt Haßfurt, das am Samstag und Sonntag im Herzen der Stadt gefeiert wurde, über 2000 Besucher, um ein paar schöne Stunden zu erleben.

    „Was gibt es Schöneres, als mit lieben und geschätzten Freunden bei guter Musik etwas von unserer oft so wertvollen Zeit zu genießen, innezuhalten, schöne Gespräche mit Freunden oder anderen Gästen zu führen, ein kühles Getränk, ein herrliches Tröpfchen Wein, ein fränkisches Bier und kulinarische Köstlichkeiten zu genießen“, sagte Bürgermeister Günther Werner bei der Eröffnung am Samstag und hieß die Gäste auf dem festlich dekorierten Marktplatz herzlich willkommen.

    „Hier schlägt das Herz unserer Stadt“, so Werner. „Haßfurt hat ein historisches Erbe, eine lebendige Geschichte mit wunderschönen Fachwerkhäusern, alten Kirchen und eben diesem Marktplatz, der seit über 500 Jahren im Schatten unseres Alten Rathauses liegt. Ein Platz mit Geschichte und Geschichten und immer schon ein Platz, an dem Bürger zusammengekommen sind, um Handel zu betreiben, um sich auszutauschen, aber auch um gemeinsame Feste zu feiern.“ Seit man das Marktplatzfest vor vier Jahren aus der Taufe gehoben habe, habe es sich unter dem Motto: „Musik, Genuss, Ambiente“ einen Namen gemacht und sei schon ein Muss geworden, für alle die es in den Sommerferien nicht in die Ferne gezogen habe.

    „Erfreuen Sie sich an der Gastlichkeit und Gastfreundschaft mitten in der Stadt, lauschen Sie den Klängen einzigartiger Musiker“, wünschte der Bürgermeister den Besuchern. Er dankte Petra Zirkler vom Kulturamt für die Planung und Organisation sowie ihren Helfern, dem städtischen Bauhof, der Gastronomie und der Pfadfinderschaft St. Georg Haßfurt, die am Sonntag mit einem leckeren Kaffee- und Kuchenbüffet aufwartete und für die Kinderbetreuung sorgte. „Genießen Sie das Marktplatzfest, es soll heute und morgen wieder Ausdruck unserer Gemeinschaft und unserer Lebensfreude sein“, sagte Günther Werner, bevor er das von Stadtrat Georg Hiernickel gestiftete Fass Bier ansteckte und das Fest offiziell eröffnete.

    Im Anschluss sorgte die Band „Dreyklang“ mit Heiko und Lara Grabmeier sowie Frank Busch mit ihrem Repertoire aus Akustik-Rock und Chart-Hits für eine tolle Stimmung. Außerdem zauberte eine Ambientebeleuchtung mit 14 LED-Strahlern rund um den Platz und sechs Strahlern auf der Bühne, die bewegte Muster an das Rathaus warfen, am Abend eine schöne Atmosphäre.

    Anika Köhler aus Haßfurt, die zum zweiten Mal das Fest besuchte, und ihre Freundin Ursula Unverzicht, die aus Köln zu Besuch war, zeigten sich begeistert. „Es ist sehr schön, gemütlich und familiär“, so Ursula Unverzicht. „Die Atmosphäre finde ich toll, das Wetter ist schön und so macht es richtig Spaß hier. Bei meinen früheren Besuchen fand ich Haßfurt immer relativ ruhig, ein bisschen wie tot. Jetzt aber sieht man, dass hier auch Menschen wohnen“, fügte sie humorvoll an. Auch Manuela und Reinhard Spörlein sowie Dagmar und Rudi Merkle aus Haßfurt waren voll des Lobes. „Das Fest ist wunderschön, man kennt sehr viele Leute, das Ambiente und die Beleuchtung gefallen uns und wir finden, dass das Marktplatzfest eine schöne Alternative zum Meefest ist!“

    Am Sonntag schließlich sorgten die Band „Generations“, das Duo „Hartbeat“ mit David Hartmann und Markus Trunk sowie die „DocDoors“ mit Andi Kümmert, Tobias Niederhausen und Andy „Wuschi“ Meyer für gute Unterhaltung und eine ausgelassene Stimmung.

    Bürgermeister Günther Werner eröffnete das 4. Marktplatzfest in Haßfurt mit dem Bieranstich. Mit im Bild die Organisatorin Petra Zirkler vom Kulturamt Haßfurt live. Foto: Ulrike Langer

    Bearbeitet von Ulrike Langer

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