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    KLEINMÜNSTER

    Was die Gemeinde für Kleinmünster plant

    Im Förderprogramm „Innen statt Außen” ist die Neugestaltung des innerörtlichen Dorfbereiches „Am Bach”, von der Ortsdurchfahrt (im Hintergrund) bis zum Gemeindehaus. Foto: Ulrich Kind

    Den Abschluss der diesjährigen Bürgerversammlungen in den fünf Ortsteilen der Gemeinde Riedbach markierte Kleinmünster. Bürgermeister Bernd Fischer stellte nach den aktuellen Zahlen des Gemeindehaushaltes (wir berichteten) zahlreiche laufende und geplante Projekte im Ortsteil in den Mittelpunkt der Bürgerversammlung.

    Das Problem mit der aufsteigenden Feuchtigkeit wegen der schadhaften Feuchtigkeitssperre am Gemeindehaus und am Feuerwehrgerätehaus wurde behoben. Wie Bürgermeister Fischer dazu sagte, sei neben der Drainage auch die Sockelabdichtung erneuert und die Fassaden neu gestrichen worden. Die Kosten betrugen rund 45 000 Euro.

    Neben der Erneuerung des Friedhofzaunes seien abschließend auch die Abdeckplatten der Mauer erneuert worden. Für die Neugestaltung der Grabreihen mit Urnengräbern habe die Kreisfachberatung einen ersten Planentwurf gefertigt, die Bürgermeister Fischer den Zuhörern vorstellte.

    Straßensanierung im Frühjahr

    Zu den geplanten Projekten der Gemeinde informierte Fischer über den Stand zur Erneuerung der Gemeindestraße nach Kleinsteinach. Nach der Ausschreibung liegen der Verwaltung verschiedene Angebote von Tiefbaufirmen vor. Nach der Vergabe der Arbeiten werde mit dem Baubeginn im kommenden Frühjahr gerechnet.

    Nach der Brunnengasse mit dem neuen Dorfbrunnen soll nun das Umfeld des innerörtlichen Dorfbereiches „Am Bach“, von der Ortsdurchfahrt bis zum Gemeindehaus, sowie die „Friesengasse“ neu gestaltet werden. Beide gestalterische Verbesserungen laufen über das Förderprogramm „Innen statt Außen“, so der Gemeindechef. Auch die Planung zur Erneuerung des maroden Feuerlöschteiches sowie anstehende Renovierungsarbeiten am Kirchturm der evangelischen Sankt-Salvator-Kirche seien im Fokus der Gemeinde. Sie trägt die Baulast am Kirchturm.

    Nach den Regenfällen der vergangenen Monate habe sich der Grundwasserpegel bei den drei Trinkwasserbrunnen leicht erholt. Die geplante Wasserenthärtungsanlage im Pumpenhaus des Wasserzweckverbandes habe als Pilotanlage seinen Probelauf erfolgreich bestanden. Zur Zeit laufe das Zulassungsverfahren bei den Behörden. Fischer rechnet mit späteren Anschaffungskosten so um die 140 000 Euro. Eine genauere Aussage könne er dazu noch nicht machen.

    Auch die geplante Sanierung der Mechenrieder Sammelkläranlage war Thema in der Bürgerversammlung. Die Kläranlage für die Riedbacher Ortsteile soll mit einer Sequentiellen biologischen Reinigung (SBR) umgebaut werden. Die Verzögerung des Projektes erregte die Gemüter der anwesenden Zuhörer. Der Kostenplan, ursprünglich mit einem Betrag zwischen 1,3 bis 1,5 Millionen angegeben, hatte sich auf Grund der allgemeinen Kostensteigerung auf rund 2,94 Millionen Euro fast verdoppelt.

    Thema im Gemeinderat

    In der kommenden Sitzung des Gemeinderates am 17. Dezember steht das Thema auf der Tagesordnung, informierte Bürgermeister Fischer die rund zwei Dutzend Anwesenden. Zuletzt war auch der momentan günstigere Anschluss durch eine Druckleitung nach Hofheim im Gespräch. In der Bürgerversammlung wurde dazu in den Diskussionsbeiträgen deutlich, dass die Einwohner die Eigenständigkeit der Riedbacher Abwasserentsorgung bevorzugen würden.

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