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    HAßFURT

    Was für eine Überraschung gab es beim Straßenfest?

    Viele Zuschauer zog es beim Haßfurter Straßenfest zu den Vorführungen auf der Marktplatzbühne. Foto: Christian Licha

    Ein voller Erfolg war auch dieses Jahr wieder das Haßfurter Straßenfest in seiner 42. Auflage. Trotz wechselhafter und kühler Witterung kamen viele Besucher in die Kreisstadt, um das Traditionsfest zu feiern.

    Der Vorsitzende des Straßenfestfördervereins, Stephan Schneider, zeigte sich trotz des widrigen Wetters positiv überrascht von der Besucheranzahl an beiden Tagen. Selbst am Freitag hatte es der Regen nicht geschafft, die Gäste von einem Besuch fernzuhalten. Am Samstag war die Innenstadt auch nach Einbruch der Dunkelheit voll. Die Haßfurter können feiern, das Straßenfest hat auch nach 41 Jahren nichts von seiner Attraktivität eingebüßt.

    Unter den Gästen waren zum Beispiel auch Pia und Mirko Petrovic mit ihren Kindern Lina und Paul sowie der Mutter von Mirko, Elke Petrovic. Während Elke Petrovic aus Haßfurt und ihr Sohn Mirko natürlich schon viele Male das Straßenfest besucht haben, war es für Pia etwas ganz Neues. Denn sie lebt mit ihrer Familie in Aichach. „Ich bin zum ersten Mal zu dieser Zeit in Haßfurt und wollte einmal die Stadt in Aktion sehen“, berichtete sie. Für ihren Mann war vor allem der Federweißer ein Grund, sich das Fest nicht entgehen zu lassen, während bei Sohn Paul besonders die Gewinnspiele und Kinderfahrgeschäfte ganz oben auf der Wunschliste standen.

    Standesgemäß am Pierrelatte-Platz vor der Post hatten die Gäste aus Frankreich ihr französisches Dorf aufgebaut. Mit Wurst- und Käsespezialitäten sowie natürlich auch köstlichem Wein konnten die Besucher die Lebensweise der Franzosen kulinarisch nachvollziehen. Viele Kontakte wurden geknüpft und ausgebaut zu den Freunden aus Pierrelatte, zu denen bereits eine jahrzehntelange Freundschaft besteht.

    Kurzfristig geplant, aber dennoch perfekt organisiert war das Schülercafé der Mittelschule Haßfurt, das zusammen mit Berufsschülern aus dem polnischen Klobuck betrieben wurde. Durch die Partnerschaft zu den Polen angeregt, wurde die Idee geboren, den befreundeten Landkreis auch beim Straßenfest zu präsentieren. Der dortige stellvertretende Landrat Maciej Biernacki reiste mit zwei Fachlehrerinnen und sechs Schülerinnen an. Die Jugendlichen präsentierten gemeinsam deutsche und polnische Kuchenspezialitäten, die einen reißenden Absatz fanden. Der polnische Apfelkuchen, für den die Freunde aus Polen extra ihre heimischen Zutaten mitgebracht hatten, war im Nu ausverkauft.

    Mit einem Basketballkorb an ihrem Stand unterstützte die Firma Coca-Cola den guten Zweck. Jeder Treffer erhöhte die Spende seitens der Firma für das Bündnis für Familien und Senioren in Knetzgau und das Mehrgenerationenhaus in Haßfurt. Pro geworfenen Korb gab es einen Euro. Die insgesamt 884 Euro wurden von Coca-Cola großzügig aufgerundet, so dass beide Organisationen jeweils 750 Euro erhalten werden.

    Sowohl Polizei als auch Rotes Kreuz und Feuerwehr meldeten einen ruhigen Verlauf des Festes. Zu einem medizinischen Notfall musste zwar am Samstag ein Rettungswagen in die Hauptstraße fahren, jedoch bestand hier keine Lebensgefahr. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Haßfurt geleiteten das Fahrzeug durch die Menschenmenge, so dass es sicher und schnell am Ort des Geschehens ankam.

    Begeistert vom Angebot auf dem Straßenfest waren (von links) Elke, Pia und Mirko Petrovic mit Tochter Lina. Foto: Christian Licha
    Ein Glücksrad lockte am Stand des Technischen Hilfswerks vor allem jugendliche Mitspieler an. Foto: Christian Licha
    Mr. Yasin versetzte auf der Marktplatzbühne die Freiwilligen aus dem Publikum bei seiner Hypnoseshow in Trance. Foto: Christian Licha
    Verschiedene Gruppen des Fitness- und Wellnesparks „Fit4life“ zeigten bei ihren Tanzvorführungen ihr Können. Foto: Christian Licha

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