• aktualisiert:

    ELTMANN

    Was sich in Eltmann derzeit bewegt

    Eltmanns Bürgermeister Michael Ziegler und Lehrer Günter Kerschensteiner (Bildmitte) informierten die älteren Mitbürger über die Sanierung und das neue Raumprogramm der Realschule. Foto: Günther Geiling

    „Wir legen großes Gewicht darauf, für alle Generationen ein angenehmes Wohnumfeld zu schaffen“, sagte Bürgermeister Michael Ziegler, als er über 60 Teilnehmer zu einem „Seniorentag“ und einer Rundreise durch Eltmann und seine Stadtteile auf dem Marktplatz willkommen hieß.

    Mit dem Bus ging es zunächst durch das Industriegebiet von Eltmann. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass Eltmann derzeit 2100 Arbeitsplätze anbietet. Größte Arbeitgeber seien mit 550 Mitarbeitern Schaeffler und mit 230 Mitarbeitern die Papierfabrik Palm. Daneben gebe es in Eltmann viele namhafte und international tätige Unternehmen. Das Areal der ehemaligen Natursteinfirma Vetter werde künftig als Zentrallager-Süd des Stromversorgers TenneT genutzt. Die Firma Schwarzmüller habe in Eltmann ihre Deutschlandzentrale eingerichtet. Sie fertigt und vertreibt Lkw-Auflieger. Außerdem fänden Kugellager von „Umbra“ aus Eltmann Einsatz in den Airbus-Flugzeugen.

    Dann ging es weiter in den Stadtteil Limbach mit 780 Einwohnern, wo die Gruppe die Wallfahrtskirche Maria Limbach besuchte und mit Pfarrer Otmar Pottler eine Andacht feierte. Von dort ging es in den neuen Kindergarten, wo Leiterin Ellen Steinhäuser die Räumlichkeiten vorstellte. Die Rundreise führte weiter nach Eschenbach (234 Einwohner) mit der Brauerei und über Dippach (341 Einwohner), wo derzeit neue Gehwege entstehen, und dann nach Roßstadt (310 Einwohner). Dort sind ist ein neues Gemeinschaftshaus mit Feuerwehrhaus geplant.

    Nach dem Mittagessen im Gasthaus Schramm ging es weiter über Lembach (201 Einwohner) mit Blick auf den erst kürzlich eingeweihten Spielplatz nach Weisbrunn (402 Einwohner). Auch durch das Baugebiet „am Hahn“ in Eltmann führte die Fahrt. Dort betonte Ziegler, dass Eltmann bezüglich der Neubaugebiete langsam an die Grenzen stoße, die die Lage Eltmanns zwischen Main und Steigerwald vorgebe. Allerdings gebe es noch einige Entwicklungsmöglichkeiten, wie die Umsetzung des Baugebietes in Richtung „Wallburg“. Hier seien jedoch alle städtischen Bauplätze bereits vergeben oder reserviert.

    Bei der Fahrt am Freibad vorbei wies das Stadtoberhaupt darauf hin, dass auch hier eine Sanierung anstehe. Die Möglichkeiten oder Varianten gehen von der alleinigen Sanierung des Bestandes bis hin zu einem neuen Hallen- oder Kombibad. Das Freibad und rund 90 Haushalte würden derzeit vom Hackschnitzelheizwerk mit Wärme versorgt. Für die städtischen Gebäude am Marktplatz sei ein Nahwärmenetz geplant und mehrere Blockheizkraftwerke seien schon im Einsatz.

    Am „Schulberg“ hob Ziegler hervor, dass Eltmann in den vergangenen Jahren viel Geld in den Erhalt und den Ausbau der Schulen investiert habe, auch in Technik und Sicherheit. Die Senioren machten auch einen Rundgang durch die „Wallburg-Realschule“, wo Lehrer Günter Kerschensteiner durch die Fachräume für Physik oder Digitalisierung/Computer führte. Der Neubau der Mensa habe allein rund drei Millionen Euro gekostet. Dort bewirtete die „Eltmanner „Weiberfaschings-Crew“ die Senioren mit Kaffee und Kuchen.

    Ziegler sprach von einer positiven Entwicklung von Eltmann und die Bautätigkeit durch junge Familien habe auch einen Anstieg der Geburten bewirkt, so dass die Geburtenzahl von 2017 mit 54 Geburten auf 68 Geburten im Jahr 2018 angestiegen sei. Das habe aber auch zur Folge, dass im Stadtgebiet von Eltmann ein neuer Kindergarten gebaut werden müsse. Insgesamt hat Eltmann derzeit 5578 Einwohner. (gg)

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!