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    ELTMANN

    Wenn der Landrat wieder die Schulbank drückt

    Landrat Wilhelm Schneider genoss es sichtlich, wieder zwischen Schülern zu sitzen.
    Landrat Wilhelm Schneider genoss es sichtlich, wieder zwischen Schülern zu sitzen. Foto: günther geiling

    „Ist ein Landkreis wirklich rund?“ Diese Frage wurde natürlich nicht beantwortet und glücklicherweise auch gar nicht gestellt, als Landrat Wilhelm Schneider den Schülern der Klassen 10 a und 10c der Wallburg-Realschule Eltmann einen Einblick in die Aufgaben und Strukturen des Landkreises und die Arbeit eines Landrats gab.

    Verständlich und auf Augenhöhe erklärte Landrat Schneider, welche Aufgabenbereiche dem Landratsamt obliegen – zum Beispiel Bau und Umwelt, Soziales und Gesundheit. Er kooperiere aber auch in vielen Fragen mit den 26 Städten und Gemeinden oder arbeite beim Straßen- oder Radwegebau über die Grenzen mit benachbarten Landkreisen zusammen.

    So lernten die Eltmanner Schüler, dass es bei der Arbeit in einem Landkreis nie ohne Absprachen und Kompromisse gehe und die Teamfähigkeit im Vordergrund stehe. Viele Kommunen wären auch ohne den Landkreis bei ihren Aufgaben alleine überfordert. Auf jeden Fall sei der Terminkalender eines Landrates fast lückenlos gefüllt und er engagiere sich zwar beim Breitbandausbau, könne aber nichts für Lücken im Mobilfunknetz.

    Eingeladen hatte den Landrat Schüler Jonas Weinhold, der sich seit der Berlinfahrt in der 9. Klasse für Politik interessiert und auch aktiv in einer Partei engagiert ist. (gg)

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