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    PRÖLSDORF

    Wie kann eine „Frittenbude“ mobil machen?

    Als Headliner konnte in diesem Jahr die Band „Frittenbude“ bei „Krach am Bach“ in Prölsdorf gewonnen werden. Foto: Bastian Bochinski

    Das bereits 14. Krach am Bach-Festival wird am 12. und 13. Juli am Sportgelände in Prölsdorf stattfinden. Im Laufe der letzten Jahre entwickelte sich das Festival im beschaulichen Örtchen zu einer Open Air Institution weit über den Steigerwald hinaus und wird sicherlich ein weiteres Mal Musikfans aus dem ganzen Land in den Rauhenebracher Gemeindeteil pilgern lassen. Wiederum werden Freunde unterschiedlichster Musikspielarten von Punk über Ska und Hardcore bis Rap gleichermaßen bedient.

    Als Headliner konnte in diesem Jahr mit „Frittenbude“ ein Act gewonnen werden, der sich durch kleine Jugendzentren und Clubs auf die größten Bühnen des Landes spielte und sich immer lieber den Höhen und Tiefen statt der Monotonie hingegeben hat.

    Seit nunmehr 28 Jahren wüten die New Yorker Vorzeige-Streetpunks „The Casualties“ nun schon landauf, landab und sind aus dem internationalen Punk-Kosmos seit Ewigkeiten nicht mehr wegzudenken. Anhand stets straighter Songstrukturen, bitterbösen Gesangs und Mitgröhl-Chöre kreierten sie im Laufe der Jahre unzählige Ohrwürmer, welche sicher auch vor der Krach am Bach-Bühne am Freitagabend mit erhobener Faust vom ein oder anderen lauthals mitgeträllert werden.

    Mit ihrem New York-inspirierten Hardcore, energetischen Shows und politischem Engagement begeistern die Niederländer von „Born From Pain“ seit 1997 nicht nur Fans der härteren Gangart. Nonstop auf Achse verstehen es die Jungs um Frontmann Rob Fransen vor allem Live von sich zu überzeugen.

    Ein besonderes Highlight werden die äußerst rar gesäten Auftritte der Lokalmatadore von „Kellerkommando“ und „The Go Faster Nuns“ sein, welche vor allem durch ihre mächtige Bühnenpräsenz überzeugen werden.

    Eine Vielzahl an weiteren nationalen und internationalen Größen verschiedenster Musikstile wird das Musikprogramm der beiden Festivaltage komplettieren. Als einige Beispiele seien an dieser Stelle unter anderem „Get Dead“, „Not on Tour“, „Pöbel MC & Milli Dance“ oder „Empowerment“ genannt.

    Etabliert hat sich seit einigen Jahren die zweite Bühne im Barzelt, auf welcher in diesem Jahr, neben vier weiteren Acts, Bands wie „Slope“, „Acht Eimer Hühnerherzen“ oder „The Come and Go Gos“ auftreten werden. Zum traditionellen Weißwurstfrühschoppen am Samstagmorgen wird mit „Jackl & die Bierpressen“ eine der besten Blasmusik-Bands des Steigerwalds zum Tanze aufspielen. Garantiert wird auf jeden Fall wieder eine familiäre Atmosphäre, jede Menge Spaß und Musik vom Feinsten.

    Campingmöglichkeiten befinden sich direkt neben dem Festivalgelände. Der Campingplatz hat bereits am Donnerstag, 11. Juli, ab 18 Uhr geöffnet. Es gibt wieder eine reichliche Auswahl an Speisen und Getränken, veganes Essen, Frühstück am Samstag- und Sonntagmorgen, ein reichhaltiges Barangebot sowie Händler mit Tonträgern und Klamotten.

    Infos und Tickets unter www.krachambachfestival.de (wos)

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