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    HAßFURT

    Wo Buben und Mädchen gerne zur Schule gehen

    Als „Roboter“ bauten die Mädchen und Jungen ein Schulhaus. Foto: Christian Licha

    Vor 26 Jahren war die Grundsteinlegung für das Schulhaus Nassachtal in Haßfurt, vor 24 Jahren die Einweihung. In der goldenen Mitte, sagte Schulleiterin Gisela Schott in ihrer Begrüßung, habe man sich entschlossen, das 25-jährige Jubiläum zu feiern. Damit verbunden war das Schulfest der Grundschule, die mit den Schulhäusern Dürerweg und Sylbach noch zwei weitere Exklaven besitzt.

    Über 500 Kinder der ersten bis vierten Klasse boten bei der offiziellen Feier auf der Sportanlage ein eindrucksvolles Bild. Mit der Trommelgruppe von Konrektorin Monika Spörlein wurde der offizielle Teil des Festes eingeläutet. Die Chorkinder unter der Leitung von Anja Ruff sangen voller Power das Lied „Friends of the earth“.

    „Roboter“ bauen ein Schulhaus

    Eine Tanzgruppe hatte mit den Lehrerinnen Katja Rohrmüller und Barbara Maruschke ein Stück einstudiert, bei dem die Mädchen und Jungen als „Roboter“ den modernen Bau eines Schulhauses zeigten. Eindrucksvoll präsentierten zudem alle Kinder zusammen in einem großen Chor das Lied „Wir sind kleine Helden“.

    „Dass wir das Jubiläum hier an dieser Stelle feiern dürfen, verdanken wir dem glücklichen Umstand, dass die Firma, die vorher auf diesem Grundstück angesiedelt war, ihren Standort in die Augsfelder Straße verlegen wollte“, erklärte Bürgermeister Günther Werner. Ursprünglich vertraten die Stadtväter damals die Meinung, dass die Grundschule in der Innenstadt angesiedelt werden sollte, wofür auch schon konkrete Pläne vorlagen. Aus heutiger Sicht freute sich Werner, sagen zu können: „Glück gehabt, dass das Gebäude hier im Grünen entstehen konnte, wo man von jedem Klassenzimmer aus in die Natur blicken kann.“ Auch habe sich das Schulhaus aus Sicht der Stadt Haßfurt als Schulträger erfolgreich und kontinuierlich weiterentwickelt und sich einen festen Platz in der Bildungslandschaft der Kreisstadt erworben.

    Die besondere Atmosphäre im Schulhaus Nassachtal und die Philosophie der Grundschule hob Landrat Wilhelm Schneider hervor. Man könne deutlich spüren, dass die Mädchen und Buben hier gerne zur Schule gehen und Spaß am Unterricht haben. Auch für die Zukunft sei die Schule sehr gut aufgestellt. Der Landrat bedankte sich ausdrücklich bei allen Lehrkräften, die die Aufgabe, den Weg der Kinder behutsam zu begleiten und zu unterstützen, jedes Jahr aufs Neue hervorragend meisterten.

     

    Mit einem bunten Programm gab es für die Jüngsten keine Langeweile. In der Spielstraße konnten sie zum Beispiel Sackhüpfen, Dosen werfen oder auf einem Fahrrad Strom erzeugen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt war mit ihrem Spritzenhäuschen vor Ort, an dem die Kinder mit einer echten Feuerwehrspritze ein fiktives Feuer löschen konnten. Ein Film zeigte den Umzug in das Nassachtal und in Workshops konnten die Kinder allerlei basteln, zum Beispiel Armbändchen herstellen, Perlenschmuck aus Papier gestalten oder Windrädchen basteln. Außerdem stellten Ehrenamtliche des Roten Kreuzes ihre Mobile Sanitätswache vor. Der Elternbeirat sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.

    Wie viel Spaß die Kinder in ihrer Grundschule haben, merkte man deutlich bei den eindrucksvollen Tänzen und Liedern. Foto: Christian Licha
    Die Chorkinder unter der Leitung von Anja Ruff sangen voller Power das Lied „Friends of the earth“. Foto: Christian Licha

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