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    THERES

    Woher Leonardo da Vinci seinen Namen hat

    Die Leseratten der Johann-Peter-Wagner Grundschule Theres kamen in den Genuss einer besonderen Autorenlesung. Leonardo da Vinci war Thema. Ob da Vincis Darstellung des vitruvianischen Menschen der Realität entspricht, testeten die Kinder mit Zollstöcken.
    Die Leseratten der Johann-Peter-Wagner Grundschule Theres kamen in den Genuss einer besonderen Autorenlesung. Leonardo da Vinci war Thema. Ob da Vincis Darstellung des vitruvianischen Menschen der Realität entspricht, testeten die Kinder mit Zollstöcken. Foto: Bettina Pfeuffer

    Vor 500 Jahren starb Leonardo da Vinci, Schöpfer des wohl berühmtesten Gemäldes der Welt, der Mona Lisa. Pünktlich zum Leonardo-Jahr entschloss sich die Johann-Peter-Wagner Grundschule Theres ihren Schülern eine Veranstaltung der besonderen Art anzubieten, wie die Schule in einer Pressemitteilung berichtet.

    Die Schule lud demnach Kinderbuchautorin Nadine Strauß ein. So kamen die Leseratten der Schule in den Genuss einer besonderen und erstmalig für Theres entworfenen interaktiven Autorenlesung. „Leonardo da Vinci – der klügste Kopf der Renaissance“ war Thema dieses speziellen Tages, an dem die Kinder in Kleingruppen in vier Lesungen in die Welt und das Leben des Künstlers eingeführt wurden.

    Was bedeutet sein Name?

    Über Leonardos Leidenschaften wurde gerätselt, genau betrachtet, entdeckt, gespannt zugehört und der eigene Körper vermessen. Die Kinder erfuhren laut der Mitteilung, dass da Vinci Linkshänder gewesen sei und sich Notizen in Spiegelschrift gemacht habe. Die Schulkinder lernten Anagramme kennen sowie die Bedeutung des Namens „Leonardo da Vinci“, der bedeutet, dass „Leonardo“ aus dem Ort Vinci in der italienischen Toskana stammt.

    Das Genie war nicht nur Maler, sondern auch Bildhauer, Konstrukteur, Ingenieur, Kartograf, Musiker, Modeschöpfer und vieles mehr. Seit seiner Kindheit hätten ihn Fragen beschäftigt: „Warum ist der Himmel blau? Warum können Vögel fliegen? Warum kann man nachts die Sterne sehen?“ All diese Phänomene zogen laut der Mitteilung auch die Schüler in ihren Bann. Zum Schluss bekamen die Zuhörer noch eine Einführung in da Vincis vitruvianischen Menschen: Die Körpergröße eines erwachsenen Menschen gleicht der Spannweite seiner Arme. Das überprüften die Kinder gleich mithilfe von Zollstöcken an ihren Lehrern.

    Die Kinder seien am Ende des Tages begeistert gewesen von diesem Projekt. Die zentrale Aufgabe des Lehrplanes, eine nachhaltige Lesemotivation bei den Schülern aufzubauen, sei an diesem besonderen Tag in Theres mehr als gelungen, heißt es am Ende der Pressemitteilung. (em)

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    Bearbeitet von Markus Erhard

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