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    MÜNCHEN / KREIS HASSBERGE

    Ziel: Ehrenamt von Bürokratie entlasten

    Eine neue Aufgabe im Bayerischen Landtag hat der Stimmkreisabgeordnete Steffen Vogel (rechts) übernommen. Kürzlich wurde er zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft „Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“ gewählt. Im Bild gratulierte der CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer. Foto: Kerstin Wies

    Eine neue Aufgabe im Bayerischen Landtag hat der Stimmkreisabgeordnete Steffen Vogel übernommen. Kürzlich wurde Vogel von den CSU-Landtagsabgeordneten einstimmig zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft „Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt“ gewählt, heißt es in einer Pressemitteilung des Abgeordneten.

    Vogel, ehrenamtlich als Vorsitzender des Kindergartenvereins Obertheres und als Justiziar des Bayerischen Roten Kreuzes Kreisverband Haßberge tätig, soll mit Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Ideen und Projekte erarbeiten, wie bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit gezielt unterstützt und gefördert werden könne.

    „Bayern und auch die Städte und Gemeinden in unserer Heimat leben vom ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Ohne dieses Engagement wäre unsere Heimat nicht lebens- und liebenswert“, so Vogel in der Pressemitteilung.

    Zukunftsstiftung Ehrenamt

    Der Landtagesabgeordnete verweist darauf, dass in Bayern rund vier Millionen Menschen ehrenamtlich tätig sind und damit sich fast jeder dritte Bürger des Freistaats in irgendeinem Verein einbringe.

    Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt gehört Vogel nun dem Runden Tisch „Ehrenamt“ des Bayerischen Sozialministeriums an. Ebenso wird Vogel in das Kuratorium der „Zukunftsstiftung Ehrenamt“ des Freistaates Bayern berufen.

    Vogel sieht seinen Handlungsschwerpunkt darin, das ehrenamtliche Engagement von bürokratischen Vorgaben zu entlasten. So würde laut Vogel der Aufwand bei der Durchführung von Vereinsfesten immer größer. Dies gehe über die Lebensmittelhygiene, bis hin zum Jugendschutz und zur Sicherheit, durch feste Vorgaben von Security. „Wenn nicht die Vorgaben auf ein vernünftiges Maß reduziert würden, wird es viele Feste nicht mehr geben und damit würde ein Stück Heimat verloren gehen“, so Vogel.

    Weiteres Beispiel seien die überzogenen Forderungen der GEMA bei Musikdarbietungen, die viele Feste mit musikalischer Unterhaltung unwirtschaftlich machen würden, so Vogel. Er sei sich aber bewusst, dass Politik immer was mit dem Bohren dicker Bretter zu tun habe und deshalb man keine Verbesserung über Nacht erwarten könne, so der Abgeordnete in der Pressemitteilung.

    Bearbeitet von Alois Wohlfahrt

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