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    Ebern

    Ebern: Brand in Grünschnittdeponie des Landkreises

    Wie es am Montagnachmittag zu dem Feuer kam, ist offenbar noch unklar. Für die Einsatzkräfte waren die hochsommerlichen Temperaturen eine enorme Belastung.
    In der Grünschnittdeponie des Landkreises nahe Ruppach bei Ebern ist am Montagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar.
    In der Grünschnittdeponie des Landkreises nahe Ruppach bei Ebern ist am Montagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar. Foto: Daniel Imhof, BRK Haßberge

    In der Kompostieranlage des Landkreises am Lindenhof bei Ruppach ist es am Montag gegen 15 Uhr zu einem Brand gekommen. Wie Michael Will, Pressesprecher des BRK Haßberge, der Redaktion mitteilte, war das Feuer weithin sichtbar. Ein Anlieferer habe die Flammen entdeckt und die Betreiber verständigt, die einen Notruf absetzten. 

    "Als die ersten Einheiten und die Polizei eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem gelagerten Grüngut, so dass umgehend weitere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Ebern sowie den Gemeinden Rentweinsdorf und Pfarrweisach zur Brandbekämpfung nachalarmiert wurden", beschreibt Will das Szenario. 

    Feuer auf rund 500 Quadratmetern

    Es habe nach ersten Erkenntnissen auf einer Fläche von etwa 10 mal 50 Metern gebrannt und mehrere Stunden gedauert, bis der Schwelbrand gelöscht gewesen sei. Die Polizei spricht von 2000 Kubikmeter Schnittgut, das ich Rauch aufgegangen ist. "Das Material musste auseinandergezogen und Glutnester abgelöscht werden. Dabei wurden die Feuerwehren auch von einem Traktorfahrer mit Frontgabel unterstützt", heißt es in der Verlautbarung des BRK-Pressesprechers."Das Material musste auseinandergezogen und Glutnester abgelöscht werden. Dabei wurden die Feuerwehren auch von einem Traktorfahrer mit Frontgabel unterstützt", heißt es in der Verlautbarung des BRK-Pressesprechers. 

    Michael Will spricht von einer körperlich extrem anstrengenden Arbeit, die die Einsatzkräfte bei den hochsommerlichen Temperaturen leisten mussten – zum Teil war die Feuerwehr mit schwerem Atemschutzgerät im Einsatz. "Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurde Wasser von einem nahegelegenen Hydranten entnommen. Zudem wurde von der Baunach her eine mehrere hundert Meter lange Löschwasserleitung gelegt", heißt es weiter in seinem Bericht. 

    Hitzeerschöpfung bei drei Feuerwehrleuten

    Zur Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte habe die ILS Schweinfurt einen Rettungswagen der nahegelegenen BRK-Rettungswache Ebern zum Einsatzort entsandt. Kurz darauf ließ die Besatzung aufgrund einer zu erwartenden langen Einsatzdauer und angesichts der hochsommerlichen Temperaturen den Einsatzleiter Rettungsdienst, Daniel Imhof, sowie die ehrenamtliche Einheit der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Transport 2, die an der Rettungswache in Ebern stationiert ist, nachalarmieren. Laut BRK war Die SEG Transport 2 mit einem Rettungswagen und einem 4-Tragen-Krankentransportwagen von 16.20 bis 19.30 Uhr im Einsatz. Von der Rettungswache Ebern aus seien kurzerhand aus einem Getränkelager rund 25 Kästen Wasser an die Einsatzstelle transportiert worden. Dem BRK-Bericht ist auch zu entnehmen, dass drei Feuerwehrleute aufgrund von Hitzeerschöpfung vor Ort vom Rettungsdienst in Augenschein genommen werden mussten. Ins Krankenhaus musste niemand eingeliefert werden.

    Zur Brandursache konnte die Ebener Polizei am Dienstag keine Angaben machen. Sie sprach von einem Sachschaden in Höhe von 1000 Euro. Wie Michael Will berichtet, habe der Betreiber der Grünschnittdeponie nach eigenen Angaben wenige Tage zuvor einen Großteil des gelagerten Materials geschreddert und abtransportiert, so dass die Deponie zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nur noch zu etwa einem Viertel gefüllt gewesen sei.

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    Bearbeitet von Martin Sage

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