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    Ebelsbach

    Ebelsbach: Das Gewerbegebiet an der „Lohwiese“ wächst und wächst

    Eine Erweiterung erfährt derzeit das Gewerbegebiet „An der Lohwiese“ in Ebelsbach in Richtung Steinbach, wo die vorbereitenden Arbeiten für die Erschließung durchgeführt werden.
    Eine Erweiterung erfährt derzeit das Gewerbegebiet „An der Lohwiese“ in Ebelsbach in Richtung Steinbach, wo die vorbereitenden Arbeiten für die Erschließung durchgeführt werden. Foto: Günther Geiling

    Schon im Jahre 2014 hatte die Gemeinde Ebelsbach mit den Überlegungen einer Erweiterung des jetzigen Gewerbegebietes „An der Lohwiese“ begonnen. Nun finden dort umfangreiche Bodenbewegungen statt und einer Erschließung steht nichts mehr im Wege.

    Der Bebauungsplan „Gewerbegebiet Lohwiese“ umfasst dabei eine Grundfläche von rund 2,5 Hektar und wird an das jetzige Gewerbegebiet angebunden. Die Erschließung erfolgt vom Kreisel am Ortseingang von Ebelsbach über die Straße „An der Lohwiese“ entlang der B 26 in diese Flächenerweiterung. Ursprünglich war daran gedacht, mehrere Bauzellen zu erschließen und am Ende einen Wendehammer einzuplanen.

    Nun hat aber ein Bauwerber das gesamte Gelände erworben und plant dort sein Bürogebäude mit Betriebsgelände. Damit kann der Wendehammer entfallen. Die Straße wird aber entlang des überplanten Geländes bis zum Feldweg weitergeführt, über den dann ein Radweg die Verbindung zum „Alten Postweg“ herstellen soll, der ja als Fuß- und Radweg zwischen Steinbach und Ebelsbach dient.

    Ursprünglich wurden bei der straßenmäßigen Erschließung auch mehrere Varianten diskutiert, wie diese Erweiterung in Richtung Steinbach direkt an die B 26 angeschlossen werden könnte, angefangen von einem Wendehammer oder einer Schleife bis hin zu einem Kreisverkehr mit Anbindung an die B 26. Dies gehört nun der Vergangenheit an, wobei die Gemeinde allerdings Restflächen für eine weitere mögliche Variante in ihrem Besitz behält.

    Im Rahmen der Diskussionen um die umstrittene verkehrsmäßige Anbindung des Baugebietes „Am Herrenwald“ hatte es auch die Überlegung gegeben, ob man von hier aus nicht auch eine Anbindung an das große Baugelände auf dem „Schönberg“ schaffen könnte. Sie wurde bekanntlich aus Gründen des Naturschutzes und der immensen Kosten „ad acta“ gelegt.

    Bei dem Bauvorhaben handelt es sich nun um die Betriebserweiterung/Niederlassung der „HTS Frankenbau“ GmbH + Co. KG mit Sitz in Sulzdorf an der Lederhecke und der „Derra Bau Technology“ GmbH + Co. KG mit Sitz in Ebelsbach. Derzeit sind die Baumaschinen im Einsatz mit den vorbereitenden Arbeiten für die Erschließung des Gewerbegrundstückes mit Auffüll- und Geländebegradigungsarbeit sowie Kanal-, Strom- und Wasserleitungsbauarbeiten.

    Der Baubeginn für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes, eines Lagers und einer Werkstatt als Betriebshof ist dann ab September vorgesehen. Die „HTS-Frankenbau GmbH +Co. KG“ führt Tief- und Hochbauarbeiten sowie Sanierungsarbeiten überwiegend im kommunalen Bereich aus. Schwerpunkte sind Neu- und Umbau von Wasserversorgungs- und Kläranlagen, Regenrückhaltebecken, Hochbehälter sowie Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen. Die Firma ist ein Fachbetrieb für den Bereich Wasserversorgung (DVGW). Die "Derra Bau Technology GmbH + Co. KG" ist ein Generalunternehmen für die Sanierung von bestehenden Trinkwasserbehältern mittels PE-Auskleidung sowie den dazugehörigen Sparten.

    Direkt an der B 26 entstehen die Niederlassung und die Betriebserweiterung von „HTS-Frankenbau“ und „Derra Bau Technology“; im Hintergrund die Papierfabrik Palm.
    Direkt an der B 26 entstehen die Niederlassung und die Betriebserweiterung von „HTS-Frankenbau“ und „Derra Bau Technology“; im Hintergrund die Papierfabrik Palm. Foto: Günther Geiling
    Umfangreiche Bodenarbeiten sind notwendig, um das Gelände zu begradigen.
    Umfangreiche Bodenarbeiten sind notwendig, um das Gelände zu begradigen. Foto: Günther Geiling
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