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    Rügheim

    Ortsdurchfahrten in Rügheim und Römershofen sind erneuert

    Sie eröffneten die erneuerten Ortsdurchfahrten von Rügheim und Römershofen am Freitag im vorgeschriebenen Sicherheitsabstand: (von links) Manfred Rott vom Straßenbauamt Schweinfurt, Reinhold Giebfried (Zweiter Bürgermeister Hofheim), Paul Knoblach (Landtagsabgeordneter), Robert Stolz von der Baufirma Stolz, Michael Fuchs (Leiter Staatliches Bauamt Schweinfurt), Stadträtin Britta Lutz, Siegfried Burger (Vorsitzender Dorfgemeinschaft Rügheim), Landrat Wilhelm Schneider, Landtagsabgeordneter Steffen Vogel und Königsbergs Bürgermeister Claus Bittenbrünn.
    Sie eröffneten die erneuerten Ortsdurchfahrten von Rügheim und Römershofen am Freitag im vorgeschriebenen Sicherheitsabstand: (von links) Manfred Rott vom Straßenbauamt Schweinfurt, Reinhold Giebfried (Zweiter Bürgermeister Hofheim), Paul Knoblach (Landtagsabgeordneter), Robert Stolz von der Baufirma Stolz, Michael Fuchs (Leiter Staatliches Bauamt Schweinfurt), Stadträtin Britta Lutz, Siegfried Burger (Vorsitzender Dorfgemeinschaft Rügheim), Landrat Wilhelm Schneider, Landtagsabgeordneter Steffen Vogel und Königsbergs Bürgermeister Claus Bittenbrünn. Foto: Martin Schweiger

    Nicht nur Landrat Wilhelm Schneider, der an Arbeitstagen täglich von seinem Heimatort Allertshausen (Markt Maroldsweisach) aus durch Rügheim und Römershofen an seinen Arbeitsplatz in Haßfurt fährt, hatte am Freitag Grund zur Freude. Denn nach zwei Wochen Vollsperrung sind die Ortsdurchfahrten durch beide Dörfer wieder frei befahrbar.

    Auch die Anlieger der Staatsstraße wird es freuen, dass die Bauarbeiten vor ihrer Haustür beendet sind. Für sie gibt es noch eine positive Nachricht, denn bei der Sanierung der Straßenoberflächen wurde laut Pressemitteilung des Staatlichen Bauamts Schweinfurt eine lärmmindernde Deckschicht eingebaut. Dieser sogenannte "Dünnschicht heiß" abgekürzte DSH-Belag vermindert die Reifenabrollgeräusche um mehr als 50 Prozent, was eine Halbierung des Verkehrslärms bedeutet.

    Schon seit über zehn Jahren werden mittlerweile beim Staatlichen Bauamt Schweinfurt solche Asphaltbeläge, die ursprünglich als zusätzliche Deckschicht zur Sanierung der Fahrbahnoberfläche gedacht waren, auch zur Lärmreduzierung in Ortsdurchfahrten eingesetzt. In Rügheim und auch in Römershofen wurde zunächst die vorhandene Deckschicht abgefräst und Schadstellen ausgebessert. Die vorhandene Entwässerungsrinne wurde saniert und verfugt, im Anschluss eine sogenannte Asphaltbinderschicht eingebaut, auf die dann der neue Dünnschichtbelag aufgebracht wurde.

    Nacharbeiten bei fließendem Verkehr

    In der kommenden Woche finden kleinere Nacharbeiten, wie die Straßenmarkierung, unter fließendem Verkehr statt. Manfred Rott vom Bauamt erklärte, dass die Straße deswegen so dunkel sei, weil in Bayern Rohstoffe aus der Region für den Straßenbau verwendet würden. Der dunkle Basalt für die Straße stammt aus Maroldsweisach. In Oberbayern seien beispielsweise die Straßen heller, weil dort Moränenkies für den Straßenbau verwendet werde.

    Die Länge der Ortsdurchfahrt von Römershofen beträgt 460 Meter und von Rügheim 760 Meter. Laut Bauamt werden die beiden Straßen in Durchschnitt von 4195 Fahrzeugen täglich durchfahren, davon 217 Lastkraftwagen. In Spitzenzeiten passieren bis zu 6000 Fahrzeuge die beiden Orte.

    Die Gesamtkosten für die beiden Ortsdurchfahrten betragen zirka 400 000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Angleichungen von Schiebern und Schächten in Höhe von rund 50 000 Euro, die die Stadt Hofheim für Rügheim und die Stadt Königsberg für Römershofen zu tragen haben. Die Kosten für die Staatsstraße trägt der Freistaat Bayern. Die Projektabwicklung erfolgte durch das Staatliche Bauamt Schweinfurt. Die Firma Stolz aus Hammelburg führte die Bauarbeiten aus.

    Straße von Königsberg nach Oberhohenried wird demnächst saniert

    Landrat Wilhelm Schneider bezeichnete die Staatsstraße 2275 von Hofheim nach Haßfurt als wichtige Verbindungsstraße innerhalb des Landkreises und kündigte an, dass die Straße von Königsberg nach Oberhohenried als eine der schlechtesten Straßen im Landkreis demnächst saniert wird. Claus Bittenbrünn, Bürgermeister von Königsberg, war über die Wiedereröffnung erleichtert. "Es war ein Wahnsinn, was durch Königsberg in den letzten zwei Wochen gerollt ist", sagte er.

    Landtagsabgeordneter Steffen Vogel bezeichnete das Projekt als "Musterbeispiel für eine gelungene Zusammenarbeit" zwischen den Behörden und wünschte sich mehr Geld für den Straßenbau. "Staatsstraßen sind Lebensadern für Menschen, die auf dem Land bleiben wollen", sagte Vogel. Siegfried Burger, der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Rügheim, bedankte sich für das gelungene Werk. "Rügheim ist begeistert", sagte er.

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